Street Parade Zürich: Veranstalter, Rettungsdienst und Polizei ziehen Bilanz

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Die diesjährige Street Parade in Zürich verlief nach Angaben von Behörden und Veranstalter weitestgehend planmäßig und friedlich. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich rund 800.000 Menschen auf dem größten Open-Air-Techno-Event der Welt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vertreten und nahm im Laufe des Tages rund 48 Personen fest, die meisten wegen Diebstahls oder Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Auch die Zürcher Rettungskräfte ziehen eine positive Bilanz, obwohl die Einsätze in diesem Jahr mit 757 notwendigen Behandlungen gegenüber 2024 (729) leicht anstiegen. Die häufigsten Gründe für eine Behandlung waren Schnitt- und Schürfwunden, übermäßiger Alkoholkonsum oder hitzebedingte Probleme wie Kopfschmerzen oder Sonnenstiche.

Die Veranstalter sprechen von einem „vollen Erfolg”. Besonders betonen sie die zahlreichen neuen DJs und Teams, die in diesem Jahr ihre Premiere bei der Street Parade feierten. Diese hätten der Parade „frischen Schwung verliehen – mit Blick auf eine vielversprechende Zukunft”. Dieses Jahr waren sowohl Kollektive wie Seaquence, die Plattform HÖR Berlin als auch Größen wie Ben Böhmer oder Chloé Robinson auf der Parade vertreten.

Die Street Parade, die von der deutschen Loveparade inspiriert ist, findet seit 1992 statt. Immer am zweiten Samstag im August findet sich bis zu einer Million Raver:innen am Zürichsee ein, was die Parade zum größten Open-Air-Technofestival der Welt macht. Seit 2017 ist die Street Parade Teil des immateriellen Kulturerbes der Schweiz, zusammen mit der Zürcher Technokultur.

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