Studio 54: ARTE zeigt Doku über legendären New Yorker Club

—

Das Studio 54 gilt bis heute als Inbegriff des New Yorker Nachtlebens der 1970er-Jahre. Mit der knapp 90-minütigen, 2018 entstandenen Dokumentation Studio 54 – Hinter den Pforten des legendären Clubs nimmt sich ARTE nun der Geschichte der weltberühmten Diskothek an. Der Film ist bereits in der ARTE Mediathek verfügbar und bleibt dort bis zum 14. April 2027 abrufbar. Die TV-Ausstrahlung folgt am 9. August.

Regisseur Matt Tyrnauer erzählt mit der Doku die Geschichte des Clubs von seiner Eröffnung 1977 bis zu seiner Schließung Anfang der 1980er-Jahre. Im Mittelpunkt stehen die Gründer Steve Rubell und Ian Schrager, die das Studio 54 inmitten gesellschaftlicher Umbrüche zu einem Treffpunkt für Prominente, Künstler:innen und Nachtschwärmer:innen machten. Zu den prominenten Gästen zählten unter anderem Andy Warhol, David Bowie, Mick Jagger, Diana Ross, Grace Jones und Liza Minnelli. Mit dem Fokus auf Luxus und Celebritys setzte sich der Club vom queeren, migrantischen und undergroundigen Disco-Entwurf der Paradise Garage oder Danceteria ab.

Namhafte Stars wie unter anderem Liza Minelly, Mick und Bianca Jagger, Andy Warhol gehörten zu den Stammgästen des Studio 54 im New Yorker Stadtteil Manhattan.
Stars wie Liza Minelly, Mick und Bianca Jagger, Andy Warhol und Halston (v.l.n.r.) gehörten zu den Stammgästen des Studio 54 (Foto: Adam Schull)

Mithilfe von Archivmaterial und Interviews zeichnet die Dokumentation den Aufstieg des Clubs nach und beleuchtet dessen Bedeutung als Symbol für Disco-Kultur, Hedonismus und sexuelle Freiheit. Gleichzeitig geht der Film den Gründen für den Niedergang des Studio 54 nach: Steuerbetrug, ausufernde Partys und die beginnende AIDS-Krise läuteten das Ende der kurzen, aber prägenden Ära ein.

Mit der Dokumentation ergänzt ARTE sein Programm um einen weiteren Beitrag zur Geschichte internationaler Clubkultur. Der Sender widmete sich in den vergangenen Jahren bereits mit diversen Folgen von „Tracks” sowie Dokumentationen über Rave-Kultur und elektronische Musik verschiedenen Entwicklungen des Nachtlebens. Die ARD setzt zur Zeit ebenfalls einen Programmschwerpunkt auf Clubkultur.

News

Weiterlesen

Knaack-Neubau im Berliner Prenzlauer Berg: Bauvorbescheid abgelehnt

Der Zeitplan für die Wiedereröffnung des Knaack-Klubs gerät ins Wanken – ein abgelehnter Bescheid wirft die Pläne zurück.

Knaack-Neubau im Berliner Prenzlauer Berg: Bauvorbescheid abgelehnt

Der Zeitplan für die Wiedereröffnung des Knaack-Klubs gerät ins Wanken – ein abgelehnter Bescheid wirft die Pläne zurück.

„Mehr als feiern”: ARD Kultur sammelt Liebeserklärungen an Clubs

Mit der Mitmachaktion „Mehr als feiern – Deine Liebeserklärung an den Club" ruft ARD Kultur Menschen in ganz Deutschland dazu auf, ihre persönlichen Clubgeschichten...

Drogenlabor Nauen: Prozess hat in Potsdam begonnen

Vor dem Landgericht Potsdam hat der Prozess gegen zwei Männer begonnen. „Den beiden Angeklagten im Alter von 54 und 42 Jahren wird vorgeworfen, als...

Einbruch bei Pleasure Patterns: Berlins erster lesbisch geführter Plattenladen braucht eure Unterstützung

Das Geschäft mit integriertem Café ist auch ein Community-Hub, es dient auch als Bühne für DJ-Showcases und organisiert Pop-ups in Bars und Clubs.

„Die Spur”: ZDF-Doku nimmt sich Hardtechno-Missbrauchsvorwürfen an

Der Callout von Bradnolimit hat die Hardtechno-Szene aufgewühlt. Nun ist es dem ZDF gelungen, den Whistleblower auf Ibiza zu treffen.

Rote Sonne: Betreiber wegen Duldung von Drogenkonsum verurteilt

Das Urteil im Fall Rote Sonne dürfte „Modellcharakter in der Münchner Clubszene” haben, findet der zuständige Staatsanwalt.

Vector Lovers: Britischer IDM- und Synthpop-Act verstorben

Martin Wheeler alias Vector Lovers ist tot. Er verband Drexciyas Electro und den Synthpop von Depeche Mode zu einem nostalgischen Sound, der sentimental, aber nie kitschig war. Unser Nachruf erzählt von einem Leben zwischen Musik und Computerspielen, die er schon als 14-Jähriger programmierte.

Marcel Dettmann: Erstes Album in vier Jahren angekündigt

Der Berghain-Resident kündigt ein Album an, bei dem er seine Depeche-Mode-, The-Cure- und Front-242-Prägung expliziter verarbeitet als bisher.

Berlin-Friedrichshain: Drogendeal führt Polizei zu 2,7 Kilogramm Kokain und rund 900 Gramm Ecstasy

Mehr oder weniger zufällig gerieten die Beamt:innen an eine Truppe von 18- bis 21-jährigen, bei denen sie beachtliche Mengen von Drogen vorfanden.

„Mehr als feiern”: ARD Kultur sammelt Liebeserklärungen an Clubs

Mit der Mitmachaktion „Mehr als feiern – Deine Liebeserklärung an den Club" ruft ARD Kultur Menschen in ganz Deutschland dazu auf, ihre persönlichen Clubgeschichten...
„Das Labor selbst war kein wissenschaftliches Labor. ... Da werden keine Standards eingehalten, wie man das zum Beispiel an der Uni sieht, mit Reagenzgläsern und so weiter”, sagt Ermittler Henner Grote im GROOVE-Interview (Foto: Chemikalien werden abtransportiert (Foto: Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg)

Drogenlabor Nauen: Prozess hat in Potsdam begonnen

Vor dem Landgericht Potsdam hat der Prozess gegen zwei Männer begonnen. „Den beiden Angeklagten im Alter von 54 und 42 Jahren wird vorgeworfen, als...

Einbruch bei Pleasure Patterns: Berlins erster lesbisch geführter Plattenladen braucht eure Unterstützung

Das Geschäft mit integriertem Café ist auch ein Community-Hub, es dient auch als Bühne für DJ-Showcases und organisiert Pop-ups in Bars und Clubs.
Das Aufmacher-Motiv der betreffenden Folge (Grafik: ZDF)

„Die Spur”: ZDF-Doku nimmt sich Hardtechno-Missbrauchsvorwürfen an

Der Callout von Bradnolimit hat die Hardtechno-Szene aufgewühlt. Nun ist es dem ZDF gelungen, den Whistleblower auf Ibiza zu treffen.
Die Rote Sonne in München (Foto: Presse)

Rote Sonne: Betreiber wegen Duldung von Drogenkonsum verurteilt

Das Urteil im Fall Rote Sonne dürfte „Modellcharakter in der Münchner Clubszene” haben, findet der zuständige Staatsanwalt.

Vector Lovers: Britischer IDM- und Synthpop-Act verstorben

Martin Wheeler alias Vector Lovers ist tot. Er verband Drexciyas Electro und den Synthpop von Depeche Mode zu einem nostalgischen Sound, der sentimental, aber nie kitschig war. Unser Nachruf erzählt von einem Leben zwischen Musik und Computerspielen, die er schon als 14-Jähriger programmierte.

Marcel Dettmann: Erstes Album in vier Jahren angekündigt

Der Berghain-Resident kündigt ein Album an, bei dem er seine Depeche-Mode-, The-Cure- und Front-242-Prägung expliziter verarbeitet als bisher.

Berlin-Friedrichshain: Drogendeal führt Polizei zu 2,7 Kilogramm Kokain und rund 900 Gramm Ecstasy

Mehr oder weniger zufällig gerieten die Beamt:innen an eine Truppe von 18- bis 21-jährigen, bei denen sie beachtliche Mengen von Drogen vorfanden.