William Orbit ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Der britische Produzent und Musiker verstarb bereits am 23. Juli in seinem Zuhause in London. Familie und Freunde bestätigten die Nachricht Anfang August. Eine Todesursache wurde nicht mitgeteilt.
Geboren wurde Orbit 1965 als William Mark Wainwright in London. In den 1980er-Jahren war er Mitglied der Electronic-Band Torch Song. Später veröffentlichte er unter anderem als Bass-O-Matic und entwickelte mit der Strange Cargo-Reihe einen zwischen Ambient, Downtempo und elektronischer Musik angesiedelten Sound.
International bekannt wurde Orbit vor allem durch seine Arbeit als Produzent. Den entscheidenden Moment markierte Madonnas Album Ray of Light von 1998. Orbit prägte die Produktion mit einer von Clubmusik beeinflussten Ästhetik. Das Album gilt als wichtiger Wendepunkt in Madonnas Karriere.
Orbit arbeitete anschließend und parallel mit zahlreichen weiteren Künstler:innen. Für Blur war er an 13 beteiligt, für All Saints produzierte er Pure Shores. Auch mit U2 und Beth Orton arbeitete der Brite zusammen.
Seine eigenen Veröffentlichungen blieben ein wichtiger Teil von Orbits Arbeit. Auf Pieces in a Modern Style von 1999 bearbeitete er klassische Kompositionen mit elektronischen Mitteln. Besonders seine Version von Samuel Barbers „Adagio for Strings” erreichte Bekanntheit. Die Strange Cargo-Alben zeigten wiederum stärker seine Verbindung zu Ambient und experimenteller Elektronik.







