Nach Insolvenzverfahren: inMusic übernimmt Native Instruments

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inMusic übernimmt Native Instruments samt der Tochterunternehmen iZotope, Plugin Alliance und Brainworx. Dadurch entsteht voraussichtlich einer der größten Konzerne der Musiktechnologie-Branche. Zum Portfolio von inMusic zählen bereits renommierte Marken wie Akai Professional, Moog, M-Audio, Alesis, Alto Professional, Numark und Rane.

Die Nachricht verbreitete sich am vergangenen Freitag auf der laufenden Superbooth schnell, nachdem beide Firmen sie gleichzeitig bekanntgegeben hatte. NI sowie inMusic veröffentlichten Pressemeldungen.

Für NI-User:innen ist die Übernahme eine beruhigende Nachricht. Native Instruments bleibt erhalten und wird Teil eines Konzerns mit starker Verankerung in der Audio- und Producing-Branche. Nun richtet sich der Blick darauf, wie inMusic das bestehende Software-Ökosystem von Native Instruments weiterentwickelt. Besonders die Zukunft von Kontakt, Maschine, Traktor und den Komplete-Systemen steht dabei im Fokus.

Das Branchen-Magazin Music Radar reagiert allerdings kritisch. inMusic monopolisiere den Markt mit seine vielen Marken zunehmend. Besonders auf Reddit hat inMusic keinen guten Ruf. Das betrifft weniger einzelne Produkte als die Firmenpolitik, den Kundensupport und den Umgang mit übernommenen Marken. Der Support sei oft langsam und ungenügend, manche Geräte weisen Qualitätsprobleme auf. Dem Konzert gehe es eher um Konsolidierung als um Innovation. „InMusic kills brands”, heißt es etwa hier. Allerdings haben von inMusic übernommene Marken weiterhin viele begeisterte Nutzer:innen, etwa bei Akai oder Denon DJ.

Erst vor einer Woche hatte Native Instruments mit Komplete 26 die neueste Version seiner umfangreichen Musikproduktions-Suite vorgestellt. Unklar war zu diesem Zeitpunkt noch, wie es mit der Berliner Software-Firma weitergeht. Im März hatte Native Instruments ein Insolvenzverfahren eröffnen müssen.

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