Resonance Beyond Borders: Doku begleitet ukrainisches Drum’n’Bass-Kollektiv durch den Kriegsalltag

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Mit Resonance Beyond Borders: The Sounds of Ukraine ist eine Dokumentation über elektronische Musik in der Ukraine auf YouTube erschienen. Hinter der Produktion stehen das bekannte britische Drum’n’Bass-Label Hospital Records und die Produktionsfirma SW Productions. Der halbstündige Film zeigt, wie Protagonist:innen des Labels Sounds of Ukraine den russischen Angriffskrieg erleben und die Musik ihnen hilft, auch abseits der Front für die Freiheit ihres Landes einzustehen.

Im Mittelpunkt stehen die Künstler:innen TheLena, J.ZeF und Tonika. Während TheLena und J.ZeF infolge des Krieges ihre Heimat verlassen mussten und mittlerweile in London leben, ist Tonika in der Ukraine geblieben und lebt in Lwiw. Zusammen gründeten sie das Label Sounds of Ukraine. „Wir wollen etwas erschaffen, etwas bewegen, besonders für die Ukraine und die ukrainische Drum’n’Bass-Szene”, sagt TheLena.

„Mein Ziel ist es nicht nur, ihre Geschichte zu dokumentieren, sondern dem Publikum einen Zugang zu den Identitäten dieser Künstler:innen, ihrer Musik und ihrer Widerstandskraft zu ermöglichen”, so Regisseur Tom Waller zur Entstehung von Resonance Beyond Borders. Die Dokumentation hatte bereits 2025 Premiere und gewann unter anderem den Audience Choice Award auf dem Doc’n Roll Film Festival. Seit April ist der Film auf YouTube verfügbar.

Während das britische Label Hospital Records seit Jahrzehnten für den melodischen Liquid-Drum’n’Bass-Sound steht, bildet der Partner hinter den Kulissen, Hospital Productions, das infrastrukturelle Rückgrat. Ursprünglich als Event- und Publishing-Arm gegründet, hat sich Hospital Productions – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Label von Dominick Fernow – darauf spezialisiert, Musik als kulturelles Bindeglied über Grenzen hinweg zu inszenieren.

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Das Aufmacher-Motiv der betreffenden Folge (Grafik: ZDF)

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