Der Berliner Club ://about:blank hat die Entscheidung des Berliner Senats für einen Hotelneubau in direkter Nachbarschaft kritisiert. „No Heart for a Hotel” steht auf einem Banner, das über dem Club am Ostkreuz hängt. Auf Instagram spricht man außerdem von einer „existenziellen Bedrohung” des Clubs durch das geplante Hotel.
Anfang Juli war bekannt geworden, dass der Senat gegen den ausdrücklichen Willen des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg den Bebauungsplan für ein neues Hotel mit 240 Betten in der Laskerstraße 1 genehmigt hat. Das wurde unter anderem von der Clubcommission kritisiert, die ein Moratorium für den Standort und ein verbindliches Clubkataster forderte.
Nun regt sich auch in der Bezirksverordnetenversammlung Widerstand. In einer Beschlussvorlage von Grünen und SPD wird die Entscheidung des Senats kritisiert. Dort wird unter anderem gefordert, „Maßnahmen zu prüfen, um den geplanten Hotelbau auf dem Grundstück der Laskerstraße 1 doch noch abzuwenden und so insbesondere absehbare Lärmkonflikte zum unmittelbar benachbarten Club und Kulturzentrum ://about blank zu verhindern.” Außerdem fordern die Parteien einen stadtweiten Hotelplan. Über die Beschlussvorlage wird am 16. Juli final abgestimmt.
Das ://about:blank, ein seit über 15 Jahren bestehendes Club- und Kulturzentrum am Berliner Ostkreuz, ist nicht nur wegen dem geplanten Hotelneubau unter Druck. Auch von der geplante Verlängerung der Berliner Stadtautobahn A100 über das Ostkreuz bis zur Frankfurter Allee ist der Club betroffen.







