„Aftershock”: Lauren Martin kündigt Buch zur Dubstep-Historie an

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Die schottische Musikjournalistin Lauren Martin kündigt mit Aftershock: The Seismic Impact of Dubstep das erste Buch über diese Spielart der Clubmusik an. Verlegt wird das Werk von dem Independent-Verlag Velocity Press. Aftershock behandelt die Entwicklung von Dubstep ab den späten 1990er-Jahren bis ins Jahr 2011 und erscheint am 3. August.

Zu Wort kommen insgesamt 28 Akteur:innen, darunter prägende DJs, Produzent:innen, Toningenieur:innen, Labelbetreiber:innen, A&Rs und Clubpromoter:innen. Zu den vertretenen Künstlern gehören Mala, Loefah, Coki, Kode9, Hatcha, Skream und Pinch. 

Mala bei einem Auftritt 2006 im Salon des Amateurs in Düsseldorf (Foto: Klaus Mettig)

Mit dem Buch knüpft Lauren Martin an ihre 2015 erschienene Interviewreihe The VICE Oral History of Dubstep an. Martin erzählte in diesem Format die Geschichte des Genres anhand von Zeitzeugenberichten.

Loefah, Mala, Sgt-Pokes und Coki vor der Black Sheep Bar in Croydon (Foto: Orson Sieverding)

Mit derselben Erzählweise gibt Aftershock Einblicke in die Entstehung des Dubstep-Ökosystems: von prägenden Veranstaltungen wie FWD>> und DMZ über einflussreiche Labels wie Skull Disco, Tectonic Recordings und Hyperdub bis hin zum Wachstum der Szene in Großbritannien. Zudem beleuchtet das Buch den Übergang des Sounds nach Nordamerika und zeigt, wie die Pioniere auf den weltweiten Erfolg reagierten.

Das ursprünglich in Südlondon entstandene Genre erlebt derzeit ein Revival. Auch in Deutschland setzen Clubs wieder regelmäßiger auf  Dubstep-Veranstaltungen und bringen dabei etablierte Künstler:innen wie Mala mit aufstrebenden Producer:innen der jüngeren Generation zusammen.

Aftershock: The Seismic Impact of Dubstep erscheint im Format 24 × 17 cm, umfasst 320 Seiten, wird vollfarbig auf hochwertigem Spezialpapier gedruckt und ist nur als Hardcover erhältlich. Es kostet 33,99 Pfund Sterling.


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