Der Waldfrieden e.V. hat in einem Statement bekanntgegeben, dass die hauseigene Veranstaltungsfirma Waldfrieden Events GmbH insolvent ist. Der Verein organisiert unter anderem die Festivals Hai in den Mai und Wonderland nahe Stemwede in Nordrhein-Westfalen. Bereits Ende April musste das Hai in den Mai aufgrund neuer Auflagen zum Natur- und Artenschutz abgesagt werden.
Nun teilte die zuständige Kreisverwaltung Minden-Lübbecke mit, dass auch das für August geplante Festival Wonderland keine Genehmigung zur Durchführung erhalten wird. Beide Veranstaltungen sollten am selben Standort im nordrhein-westfälischen Stemwede stattfinden.
„Diesmal wird von der Kreisverwaltung klar kommuniziert, dass man definitiv eine vollständige Artenschutzprüfung verlangt, die bis August einfach nicht fertig sein kann”, heißt es in dem Statement. Die nicht erteilten Zulassungen seien „letztlich der endgültige Grund, warum sich die Insolvenz nicht mehr abwenden ließ”, erklärt der Waldfrieden e.V. weiter.
Der Waldfrieden e.V. gibt an, trotz der Insolvenz weiter kleinere Partys veranstalten zu wollen und auch weiter nach neuen Standorten für die beiden großen Festivals zu suchen.
Es ist unklar, ob gekaufte Tickets rückerstattet werden können. „Sollten Sie die Erstattung der Ticketpreise nicht über den Zahlungsdienstleister PayPal zurückerhalten, bleibt es Ihnen unbenommen, Ihre Forderungen nach Insolvenzeröffnung bei dem Insolvenzverwalter zur Insolvenztabelle anzumelden. Wo und wie Sie Ihre Forderung anmelden können, werden wir hier zeitnah mitteilen”, heißt es auf der Webseite des Vereins.
Das Hai in den Mai hatte seit 1997 jedes Jahr rund um den 1. Mai Tausende Fans von Goa und Psytrance ins nordrhein-westfälische Stemwede gezogen. Mit der Insolvenz der Veranstalterfirma ist das vorläufige Ende des Traditionsfestivals mit über 30-Jähriger Geschichte final besiegelt.







