Der Dortmunder Club Tresor.West schließt zum Jahresende. Seither fragt sich die Dortmunder Clubszene, wie es mit dem Keller unter der Phoenixhalle weitergeht. Nun äußerte sich Gebäudeeigentümer Alexander Richter erstmals zur möglichen Folgenutzung.
„Ich denke, dass wir eine vernünftige Nachnutzung hinkriegen werden”, zeigt sich Richter im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten zuversichtlich. Idealerweise werde ein:e junge:r, ambitionierte:r Club-Veranstalter:in den Standort übernehmen und auch die bestehende Einrichtung nutzen. Das neue Konzept müsse zum Haus passen. Derzeit gebe es Gespräche über zwei mögliche Nutzungen, weitere Details nannte Richter nicht.

Der Unternehmer ist Mitbegründer der Warsteiner Music Hall, die 2018 mit einem Konzert der Fantastischen Vier eröffnet wurde und heute unter dem Namen Phoenixhalle bekannt ist. Als Mitgründer und Geschäftsführer der Booking-Agentur Four Artists, an der die Fantastischen Vier beteiligt sind, gehörte er zu den Bauherren der Konzerthalle. Nach der Pandemie wurde der Konzertbetrieb in der Phoenixhalle nicht wieder aufgenommen. Seit Ende 2023 befindet sich dort die digitale Kunstschau Phoenix des Lumières.
Der bisherige Tresor.West-Betreiber Dimitri Hegemann soll bis zur Klärung der Nachnutzung Mieter bleiben. Er hatte den Club im November 2019 eröffnet.







