Nach dem Shitstorm um die angekündigte Eröffnung des Clubs Sonder in München haben die Betreiber:innen des geschlossenen DNA Clubs auf die schweren Vorwürfe aus der Szene reagiert. In einem ausführlichen Statement beziehen sie Stellung zu den Anschuldigungen, die unter anderem Vorwürfe von Machtmissbrauch, mangelnde Aufarbeitung und toxischen Strukturen umfassen. Dabei kündigten die Betreiber:innen an, dass eine von den Vorwürfen betroffene Person aus der Geschäftsführung vorerst freigestellt wurde, um Raum für transparente Klärung zu schaffen.
Das DNA-Team weist den Vorwurf zurück, bei Übergriffen in der Vergangenheit weggesehen zu haben. Gleichzeitig wolle man betonen, dass viele der aktuellen Anschuldigungen pauschal geäußert und konkrete Beweise oder Details bislang nicht direkt übermittelt worden seien. Zudem verweist das Statement darauf, dass ein im Vorfeld angebotenes Gespräch durch die städtische Schlichtungsstelle MoNa von der kritisierenden Seite bislang nicht angenommen worden sei.
Zur Einordnung des neuen Projekts erklärt das Team, dass Sonder ein „langfristig geplanter, eigenständiger Schritt für musikalische Weiterentwicklung” sei und in keinem Zusammenhang mit den aktuellen Vorwürfen stehe. Der DNA Club soll parallel als Veranstalter weiter bestehen. Während man ankündigt, gegen pauschale Beleidigungen und unzulässige persönliche Angriffe im Netz juristisch vorzugehen, betont das Management auch die grundsätzliche Bereitschaft zu einem sachlichen Dialog. Das vollständige Statement ist auf der Website des DNA Clubs nachzulesen.
Allerdings: Wir können keinen der Vorwürfe überprüfen – insofern gilt hier ausdrücklich die Unschuldsvermutung.







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