Auf dem Burning Man in der Wüste Nevadas sind innerhalb von zwei Tagen zwei Besucher gestorben.
Ein Mitte-50-jähriger Festivalbesucher geriet in eine nicht näher spezifizierte medizinische Krise, wurde notversorgt und verstarb wenig später.. Zwei Tage später wurde ein 60-jähriger Besucher, Craigh Mann, leblos in seinem Camp aufgefunden. Zu den genauen Umständen und Todesursachen haben die Veranstalter bislang keine Angaben gemacht. Gegenüber den Angehörigen und den Camp-Besucher:innen sprachen sie ihr Mitgefühl aus.
Neben den Todesfällen kam es während der diesjährigen Festivaltage zu einem weiteren schweren Vorfall. Ein Besucher stürzte von einem rund 16 Meter hohen Turm auf einen Metallbalken und wurde anschließend im temporären Krankenhaus des Festivals behandelt.
Bereits im vergangenen Jahr wurde Festivalbesucher Vadim Kruglov (37) erstochen im Zelt aufgefunden. Die Ermittlungen führten zu keiner Festnahme.
Das neuntägige Burning Man Festival findet jährlich in der Black-Rock-Wüste im US-Bundesstaat Nevada statt und zieht mehr als 50.000 Menschen an. Die Bedingungen vor Ort können dabei herausfordernd sein: Neben großer Hitze kommt es regelmäßig zu starken Winden, Sandstürmen und Gewittern. In diesem Jahr sorgten heftige Regenfälle dafür, dass sich das Festivalgelände in eine Schlammlandschaft verwandelte. Zeitweilig schloss der Veranstalter den Zugang zum Festival.
Das erste Burning Man Festival fand 1986 am Baker Beach in San Francisco statt.







