Sektor Evolution: Dresdner Techno-Club droht die Schließung

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Der Dresdner Techno-Club Sektor Evolution kämpft ums wirtschaftliche Überleben. In einem Statement, das der Club auf seiner Website veröffentlichte, reagiert das Team auf Gerüchte über eine bevorstehende Schließung – und bestätigt sie zumindest teilweise. Man wisse nicht, ob im September der nächste Geburtstag gefeiert werden könne, heißt es dort in ungewohnt offenen Worten.

Als Gründe nennt der Club eine bekannte Mischung aus steigenden Betriebskosten und schwindender Kaufkraft des Publikums. Energie, Personal, Instandhaltung, Technik und Waren würden seit Jahren teurer. Gleichzeitig könnten sich immer mehr Menschen das Ausgehen seltener leisten. Hinzu komme, dass das Partyangebot in Dresden insgesamt größer geworden sei. Eine Entwicklung, die die Verantwortlichen als „grundsätzlich positiv” bewerten, die allerdings den Wettbewerb um zahlende Gäste verschärfe.

Eine klassische Crowdfunding-Kampagne, wie sie viele Fans gefordert hatten, schließt der Club explizit aus. In einem Folgepost stellte das Team klar, dass finanzielle Unterstützung allein nicht ausreiche. Man brauche die Menschen auf dem Dancefloor. „Nur mit Geld macht die Party auch keinen Sinn”, so die Betreiber des Sektor Evolution.

Der Sektor Evolution, seit 2009 auf dem Industriegelände im Dresdner Norden beheimatet, zählt zu den prägenden Clubs der ostdeutschen Technolandschaft. 2022 überstand der Club bereits einen Großbrand auf dem umliegenden Gelände, der die Räume erheblich beschädigte. Die aktuelle Krise reiht sich dagegen in eine Serie ähnlicher Schließungswellen in der Clubszene ein.

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Das Aufmacher-Motiv der betreffenden Folge (Grafik: ZDF)

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