In der Nacht zu Sonntag kam es auf dem Gelände der Pferderennbahn Schachen im schweizerischen Aarau während dem Aarauer Rave 7.0 mit knapp 2500 Besucher:innen zu Schüssen. Dabei kam eine 22-jährige Italienerin mit Wohnsitz in der Schweiz ums Leben, vier Männer und eine deutsche Frau wurden teils schwer verletzt. Montagfrüh meldete die Kantonspolizei Aarau, einen 43-Jährigen festgenommen zu haben, der unter dringendem Tatverdacht steht.
Der Rave endete gegen 2 Uhr nachts, kurz darauf fielen die Schüsse. Ein Täter sowie ein Motiv konnten bislang nicht festgestellt werden. Die Aargauer Kantonspolizei schließt einen Amoklauf nicht aus, ermittelt aber auch in Richtung Terrorakt und organisierte Kriminalität. Man habe Patronen aus einer Pistole oder einer Maschinenpistole sowie eines Sturmgewehrs gefunden. Ob ein Täter beide Waffen betätigte oder mehrere Personen für die Tat verantwortlich sind, steht ebenfalls noch nicht fest. Weit über 100 Einsatzkräfte beteiligten sich an der Fahndung.
Die Veranstalter des Aarauer Rave meldeten sich in einer Instagram-Story zu Wort: „Der hinterhältige Anschlag auf die Gäste des Aarauer Raves hat unsere Herzen gebrochen”, heißt es darin unter anderem. Auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni kondolierte und sprach nach dem Tod der 22-jährigen Italienerin ihr „tiefstes Mitgefühl” aus. Auf der Party mit 3.000 bis 4.000 Besucher:innen, die etwa 40 Kilometer von Zürich entfernt stattfand, spielten Acts wie Headlinerin und Afterlife- und Crosstown-Rebels-Act Henri Bergmann und diverse Schweizer Szenegrößen.








