Berliner Senat: Keine neuen Förderungen für Clubs

Die pulsierende Clubszene der deutschen Hauptstadt Berlin sieht sich weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Das geht aus einer aktuellen Einschätzung der Senatsverwaltung hervor. Steigende Kosten, komplexe Baurechtsfragen und vor allem der umstrittene Weiterbau der Autobahn A100 bedrohen das kulturelle Erbe der Stadt.  

Die Regierung erkennt die Bedeutung der Clubkultur für Berlin zwar an, schreibt Kultur-Staatssekretärin Sarah Wedl-Wilson. Sie unterstreicht in einer schriftlichen Antwort an den Linken-Abgeordneten Niklas Schenker, dass der Senat der „Clubkultur für die Vielfalt und kulturelle Identität” der Stadt einen hohen Stellenwert beimesse.

Um die Clubkultur zu unterstützen, will der Senat die Berliner Clubkommission fördern und Einrichtungen auf landeseigenen Flächen langfristige Miet- und Erbbaurechtsverträge ermöglichen. Über den Schallschutzfond wurde 2023 fast eine Million Euro in den Schallschutz von 14 Berliner Clubs investiert. Gegen den geplanten Weiterbau der A100 könne der Senat, so Wedl-Wilson, allerdings wenig bewirken. Dieser falle nämlich in die Hände des Bundes. 

Techno ist in Berlin seit März 2024 Teil des Imateriellen Erbes der UNESCO in Deutschland. Auch der aktuelle Kultursenator Joe Chialo bekennt sich zur Relevanz der Clubkultur in der Bundeshauptstadt.

Die vollständige Antwort der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt findet ihr hier.

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