UNESCO: Berliner Techno ist immaterielles Kulturerbe

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Die Kulturministerkonferenz der Länder und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien haben Berliner Techno ins Verzeichnis des immateriellen UNESCO-Kulturerbes aufgenommen.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth erklärte, dass der Auswahl der Neuzugänge – neben dem Hauptstadt-Techno etwa das Bergsteigen in Sachsen oder der Kirchseeoner Perchtenlauf – ein „erweiterter Kulturbegriff” zugrunde liege, der sich gegen die „absurde Trennung von E- und U-Kultur wendet”. Die Aufnahme der Berliner Technokultur mit Werten wie Vielfalt, Respekt und Offenheit sei dafür „bezeichnend”.

Mitverantwortlich für den Kulturerbe-Status ist die gemeinnützige GmbH Rave The Planet, deren Mitbegründer Dr. Motte dieses Ziel bereits 2020 formulierte. Die Aufnahme ins Verzeichnis könnte für die Berliner Szene diverse Vorteile bringen: Nicht nur das gesellschaftliche wie politische Ansehen dürfte steigen, auch staatliche Förderungen und Subventionen dürften leichter zugänglich werden.

Die deutsche UNESCO-Kommission definiert Berliner Technokultur „nicht nur [als] eine spezifische Musikstilrichtung, sondern auch [als] einen gelebten Gegenentwurf zu klassischen Praktiken des Musikhörens.” Die Musikrichtung habe „weite Teile der Stadt Berlin” geprägt.

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Das Aufmacher-Motiv der betreffenden Folge (Grafik: ZDF)

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