„Bass, Widerstand, Zukunft”: Doku beleuchtet Geschichte von Dubstep

ARTE Tracks veröffentlicht einen Beitrag über Dubstep. Die 19-minütige Doku namens Bass, Widerstand, Zukunft – 20 Jahre Dubstep setzt sich mit der inzwischen 20-jährigen Geschichte des Genres auseinander. Von den Ursprüngen im Untergrund Südlondons Anfang der 2000er-Jahre über den weltweiten Brostep-Hype um 2010 bis hin zur heutigen Entwicklung der Szene spannt sich ein umfassender Blick auf die Geschichte des Genres. Zu Wort kommen Legenden des Genres wie Mala und Pinch. Auch der Wuppertaler Club Open Ground und der Berliner Musikproduzent und Labelinhaber Mark Ernestus sind vertreten.

Los geht es im Südlondoner Stadtteil Brixton, neben Croydon Wiege des UK-Dubstep. Die Doku taucht gemeinsam mit der Künstlerin Yungfya in die Ursprünge von Dub-Musik ein. Entstanden ist das Genre auf den illegalen Blues-Partys afro-karibischer Communitys in London. Außerdem gibt die Produzentin Beatrice M. Einblicke in ihre Musik und das Label Bait, das FLINTA*-Künstler:innen fördert und Dubstep mit neuen Einflüssen weiterdenkt.

„Ich bin wirklich gespannt und freue mich darauf, zu erfahren, wer die nächsten jungen Producer:innen, mit neuem Sound sein werden”, sagt Mala über die Zukunft des Dubstep. „Es gibt eine neue Riege an Künstler:innen, die durch Dubstep geprägt sind, aber viel freier spielen”, ergänzt Arthur Rieger. Er ist Booker des Open Ground.

Interviewt wird Mala in den Räumlichkeiten des Wuppertaler Clubs. Dort arbeitet er gemeinsam mit der Londoner DJ Mia Koden an den Vorbereitungen für ein Dubstep-Event.

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