Flo Paloma und Sulu Martini über 16 Jahre ://about blank: „Wir wollen mehr als einfach nur gut drauf sein”

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Das ://about blank feiert am Wochenende seinen 16. Geburtstag. Dabei hatte es der Club in den vergangenen Jahren nicht leicht. Die GROOVE-Autoren Daniel Böglmüller und Robert Zimmermeier haben Flo Paloma und Sulu Martini aus dem Betreiber:innenkollektiv getroffen und über das gesamte Themenspektrum, von der Kinderdisco am Geburtstagswochenende bis zum Hotel- und A100-Bau und der Cancel-Welle nach dem 7. Oktober 2023, gesprochen. 

GROOVE: Was ist für das anstehende Geburtstagswochenende alles geplant? 

Flo Paloma: Eine ganze Menge, es sind 56 Stunden Programm. Wir fangen mit einer Kinderdisco für die Nachwuchs-Raverinnen an. Wir wollen Kontaktpunkte mit der Clubkultur, aber auch ein Angebot für ihre Eltern schaffen – für Stammgäste, die oft nicht mehr kommen können, weil sie mit Care-Arbeit beschäftigt sind.

Sulu Martini: Sie werden vielleicht auch Storys erzählen, etwa wie man sich hier im Roten Wagen kennengelernt hat. Manche behaupten sogar, ihre Kinder seien hier gezeugt worden. (schmunzelt)

Seit der Gründung des Blank im Jahr 2010 ist eine ganze Generation aufgewachsen.

Sulu Martini: Es ist immer ganz lustig, wenn die Kids auf dem Nie-wieder-Deutschland-Denkmal klettern oder auf dem Roten Wagen stehen, sich den Club aneignen auf eine andere, neue Weise. Der Laden wird dafür nochmal besonders gereinigt. Damit er kinderkompatibel ist, damit nichts schiefgeht.

Flo Paloma: Wir reden übrigens von 200 bis 300 Kids, die an diesem Tag zu uns kommen.

Sulu Martini: Das ist eine Eskalation auf eine andere Weise. Viele, die hier am Wochenende arbeiten, sagen: Nie wieder Kinderdisco, das war so anstrengend. Sowohl die Kids als auch die Eltern sind oft Leute mit Special Needs. In der Stresssituation reagiert man nochmal anders. Also wenn Kinder hier rumrennen, verloren gehen, wiedergefunden werden müssen. Zum Glück ist der Garten begrenzt. Es ist ein ziemlich lustiges Gewusel und ein schöner Auftakt für den Clubgeburtstag.

Der grün-bewachsene Außenbereich (Foto: Bastian Bochinski)
Der grün-bewachsene Außenbereich (Foto: Bastian Bochinski)

Flo Paloma: Es gibt auch klassische Aktivitäten wie Kinderschminken und Spray-Workshops.

Sulu Martini: Es gibt einen FLINTA*-Empowerment-Workshop für weiblich gelesene Kids, um sich als Mädchen auf dem Dancefloor durchzusetzen und stark und empowert zu sein. Das ist ein Aspekt, den das Blank stark macht – die Repräsentanz von FLINTA*.

Der Geburtstag ist eine Art Wirklichkeitsraum, wo alle, die irgendwie mal Teil vom Laden waren, zusammenkommen und das Beste aus allen Welten zusammenbringen.

Wie startet ihr danach in die Party?

Flo Paloma: Da gibt es was Neues, nämlich den blank-eigenen Chor, wo die Stimme eine besondere Rolle spielt. Danach veranstalten wir eine Fundsachenversteigerung mit Gisela Sommer und Inge Borg. Parallel gibt es Punk-Konzerte – denn neben Techno liegen da unsere Wurzeln.

Sulu Martini: Jenseits von Techno und House gucken wir da auf unsere subkulturellen Hintergründe, wir kommen als Laden nicht rein aus der elektronischen Musik, wir haben eine Punk-Wurzel und eine Diskurs-Wurzel. Der Geburtstag hat Festivalcharakter: Wir bringen verschiedene Traditionslinien, die wir in dem Laden verfolgen, zusammen. Da spielt das Gemeinschaftserlebnis eine größere Rolle. Es gibt auch ein Karaoke-Moment, damit alle nochmal ihre persönlichen Lieblingshits spielen können. Der Geburtstag ist eine Art Wirklichkeitsraum, wo alle, die irgendwie mal Teil vom Laden waren, zusammenkommen und das Beste aus allen Welten zusammenbringen.

Flo Paloma: Von der negativen Seite her könnte man sagen, dass wir früher mehr Gimmicks und Specials hatten und mehr mit Headliner:innen gearbeitet haben. Das machen wir unter der aktuellen Situation von, sagen wir mal, Business-Techno, den aufgerufenen Gagen und auch den Aufwänden, die damit verbunden sind, weniger als früher. Jetzt konzentrieren wir uns erst mal auf den Kern des Ganzen.

Könnt ihr bei dem gigantischen Line-up überhaupt Gagen zahlen?

Flo Paloma: Alle DJs werden nach unseren gängigen Sätzen bezahlt. Was die Kostenstruktur angeht, ist das kein Special-Event. Wir zahlen in der Regel eine Mindestgage von 300 Euro. Leute aus der Crew oder DJs, die kollektiv auflegen, bekommen unter Umständen weniger. Es werden aber alle auf jeden Fall bezahlt.

Sulu Martini: Wir haben zwar Höchstgagen, gehen allerdings nicht über bestimmte Grenzen. Wir brauchen nicht dieses extreme headliner-fixierte Booking. Wir haben in den vergangenen Jahren auch ernüchternde Erfahrungen gemacht, etwa dass Leute, die besonders viel Geld für ihren Auftritt bekommen, gar nicht in der Lage sind, das Blank richtig zu bespielen oder zu lesen, was hier gerade Phase ist. Gerade am Sonntag. Das können die Leute, die hier im Laden groß geworden sind, die hier seit zehn, 15 Jahren auflegen. Wir brauchen niemanden, für den wir hier nur eine Station sind. Der aus dem Hotel kommt und danach wieder im Hotel verschwindet – am Club-Geburtstag schon gar nicht.

Könnt ihr noch etwas zum Line-up sagen?

Sulu Martini: Viele Crews sind dabei, die den Laden lange begleiten, Staub etwa. Außerdem spielen fast alle Residents. Wir haben einen hohen FLINTA*-Anteil, diesmal ist er über 50 Prozent. Als Headlinerin am Sonntag haben wir Perel, mit ihr teilen wir eine lange Geschichte. Wenn jemand Karriere macht und so ein großer Name wird, freuen wir uns sehr über eine Wiederkehr. Wir wollen beim Booking jedenfalls das abbilden, was das Blank ausmacht: Leute, die mit dem Laden verbunden sind, die Bock haben, hier zu spielen. Es ist eine Leistungsschau im augenzwinkernden Sinn.

Vor dem ://about blank (Foto: Bastian Bochinski)
Vor dem ://about blank (Foto: Bastian Bochinski)

Wie deckt ihr den Diskursflügel ab, von dem ihr eben gesprochen habt?

Sulu Martini: Über Stefanie Schrank beispielsweise, die gerade ein zweites Super-Album hingelegt hat. Das Format der Diskurskonzerte ermöglicht eine Reflexion über elektronische Musik, über Produktionsbedingungen, über Geschlecht unter diesen Bedingungen. Da spielt dann auch eine Band wie KnarfMitte KillRellöm in einer wieder neugegründeten Iteration, die schon sehr, sehr, sehr lange Musik, aber immer wieder was Neues macht und über Beats Textfragmente legt. Sachen, die gut zum Blank passen. Wenn ihr euch mit unseren Texten beschäftigt, wisst ihr, dass wir viel zitieren, dass wir relativ aufwendige Textarbeit leisten – dafür stehen die Diskursbookings.

Alles, was am Ende des Jahres übrig bleibt, fließt wieder in den Laden und wird nicht privatisiert.

Flo Paloma

Trotz all der besonderen Zusammenhänge konkurriert ihr mit vielen anderen Techno- und House-Partys. Was macht das Feiern bei euch für Leute besonders, bei denen das im Zentrum steht?

Flo Paloma: Die soziale Begegnung, das Miteinander der Menschen. Sozusagen ein anderer Vibe auf dem Dancefloor und so. Ich verstehe schon, dass andere Läden anders kalkulieren. Das machen sie auch, weil es Unternehmen sind, die Profit abwerfen wollen. Die Leute, die sie betreiben, wollen Geld rausziehen. Das ist bei uns anders. Wir sind eine Genossenschaft, wir sind nicht profitorientiert. Alles, was am Ende des Jahres übrig bleibt, fließt wieder in den Laden und wird nicht privatisiert. Im Idealfall bleibt genug übrig, um Löhne anzuheben, im Einheitslohn. Alle kriegen ja dasselbe – egal, was sie machen.

Wie kommt der Preis von 35 Euro beim Geburtstag an der Abendkasse zustande?

Flo Paloma: Wir wollen nicht immer höher, immer weiter, die Gäste immer doller belasten. Wir sehen, dass dich auch ein Museumsbesuch heute 20 Euro kostet – und da bist du ein paar Stunden mit beschäftigt. Deshalb ist klar, dass 15-Euro-Partys wie vor acht Jahren heute nicht mehr möglich sind. Die Zeiten haben sich geändert. Aber ich würde sagen, dass ein anderer, ähnlich großer Club für eine ähnlich große Veranstaltung schon für einen Tag 35 Euro verlangt. Wir finden: Das ist zu hoch, das schließt zu viele Leute aus.

Welche Konsequenzen zieht ihr daraus?

Flo Paloma: Wir machen 35 Euro für das Wochenendticket, das ist günstiger als im letzten Jahr. Wir bieten zudem Tagestickets für Leute an, die nur eine Nacht bleiben wollen. Dabei gilt eh: Wenn sie länger durchhalten, können sie auch länger hierbleiben.

Sulu Martini: Es muss niemand gehen. Wer sich am Freitagabend das günstigste Ticket für die Punk-Konzerte holt (16 Euro auf tixforgigs plus Gebühr, Anm.d.Red.), dann aber das Wochenende bleibt, bleibt drin. Wer wenig Geld hat, findet also einen Weg, reinzukommen. Gleichzeitig haben wir keine Management-Gehälter zu zahlen. Niemand wird reich mit der Veranstaltung, sie stärkt im besten Fall den Laden. Alle müssen am Wochenende wahrscheinlich zwei bis drei Schichten machen. Wir machen uns keine Sorgen, dass es nicht voll wird oder so. Das wird voll, das ist Blank-Geburtstag, weil das Wochenende nicht wie viele andere Partynächte unter so einem extremen Erfolgsdruck steht. Die einzige Frage ist das Wetter: Wie viel hat die Garderobe zu tun, wie viele Jacken haben wir im Laden, wie viel Chaos entsteht durch möglichen Regen?

Erste Berliner Clubs setzen in diesem Bereich auf Schließfächer

Sulu Martini: Andere Clubs schmeißen die Garderoben-Crew raus und ersetzen sie durch Automaten, um damit ihr Business zu optimieren. Das Stichwort soziale Erfahrungen an der Garderobe ist vielleicht nicht immer für alle schön, weil man warten muss und labern und seine Sachen wiederfinden und so weiter. Das ist mit Lockern vielleicht für manche Leute cooler und einfacher. Aber die Garderobe ist ein wichtiger sozialer Ort, sowohl in der Kommunikation als auch in der menschlichen Begegnung miteinander. Und das ist ein Arbeitsbereich, der für uns nicht auflösbar ist. Das gilt natürlich auch für alle anderen Möglichkeiten der Automatisierung.

Ein Floor des ://about blank (Foto: Bastian Bochinski)
Ein Floor des ://about blank (Foto: Bastian Bochinski)

Woran denkt ihr da? 

Sulu Martini: Den Club in einen Selbstzahlerbetrieb zu verwandeln, ist für uns keine Perspektive. Schließlich ist er kein Supermarkt, es geht um die Begegnung mit Menschen – das ist das Zentrale. Ein weiterer Unterschied zu anderen Clubs ist auch eine harte No-Photo-Policy. Wir wollen keine Smartphones, wir wollen nicht, dass das Erlebnis hier irgendwie gestreamt oder gefilmt wird. Es geht um Unmittelbarkeit. Deswegen haben wir die strikte Policy, dass die Leute ihre Handys abkleben. Es soll kein Abziehbild für eine Social-Media-Präsenz geschaffen werden.

Dagegen könnte man sagen: Heute ist die Clubkultur ohne soziale Medien nicht mehr vorstellbar – egal ob im Club oder vor dem Club fotografiert wird.

Sulu Martini: Wir haben gerade lange darüber gesprochen, was heute anders ist, Stichwort Gatekeeping. Früher war es wichtig, was die GROOVE geschrieben hat über DJs, Partys oder Trends, oder die de:bug und andere Zeitungen. Das ist jetzt egal. Es geht viel mehr um Klick-Trends, TikTok-Trends, irgendwelche Sachen, die durch Algorithmen ausgespielt werden. Und plötzlich finden die Leute das geil.

Was verschwindet damit?

Sulu Martini: Der Überbau, also sich qualitativ mit Musik zu beschäftigen, sie einzuordnen, Hintergründe zu erfahren, eine Reflexion über die künstlerische Persönlichkeit zu erlangen – das spielt keine Rolle mehr. Im Moment trendet nur das, was irgendwie klickt. Es gibt keine Hintergründe mehr, keinen doppelten Boden, keine Reflexionen. Das finden wir total schade. Allerdings haben wir an der ernsthafteren Beschäftigung mit Musik schon noch ein Interesse. Was nicht bedeutet, dass sie nicht witzig und ironisch und gebrochen sein darf. Wenn die Clubkultur aber nur noch Fun ist – wie unterscheidet sie sich dann noch vom Schlagermove oder einem Sauffest?

Wie entsteht Spaß mit Überschuss?

Sulu Martini: Wir wollen nicht einfach nur gut drauf sein. Es geht auch ein bisschen um die Art und Weise, wie man sich miteinander vergesellschaftet, welche Rolle Geschlecht, Hintergrund, Herkunft, Diskriminierungserfahrung dabei spielen. All diese Sachen sind eingebettet in die Kunst, die hier zu hören und zu sehen ist. Es geht eben nicht nur um Sachen, die gerade irgendwie steil nach oben gehen oder auf die sich alle einigen können. Es geht auch um die Brüche darin. Vielleicht ist das auch das, was das Ganze ein bisschen weniger verwertbar macht.

Flo Paloma: Wir machen keine Facebook-Werbung, keine Instagram-Werbung, keine großen Kulturplakat-Kampagnen. Wir brauchen auch kein Social-Media-Team, das einen After-Movie produziert, damit die Leute danach FOMO bekommen. Wir haben eine bessere Kostenstruktur, und gleichzeitig ist das Ding in der Kalkulation natürlich auf Null konzipiert. W verdienen kein Geld über die Ticketverkäufe, im besten Fall decken wir die Kosten.

Sulu Martini: Dass die ganzen Nebenkosten der Veranstaltung bezahlt werden können, dass am Ende genug übrig bleibt, dass kein Minus entsteht. Das wäre der ökonomische Erfolg vom Geburtstag.

Neben der A100 ist der Widerstand gegen den Hotelbau in der Nachbarschaft eines eurer Themen. Wie sieht es da aus?

Sulu Martini: Wir haben kein Update und warten auf die nächste Eskalationsstufe. Also zum Beispiel die Ankündigung eines Baubeginns oder die Genehmigung des Bauantrags. Das ist ja alles noch in der Anbahnung. Den Bauvorentscheid haben sie, aber noch keinen genehmigten Bauantrag. Der Bauvorentscheid ist nicht durch den Bezirk gegangen, die Senatsebene hat dem Bezirk die Zuständigkeit entzogen. Der Senat hat gesagt: Der Bezirk hat hier nichts zu melden. Damit ist jetzt das Bezirksamt wiederum in der Pflicht, den Bauantrag zu prüfen und zu genehmigen. Oder mit Auflagen zu genehmigen, die möglicherweise sicherstellen sollen, dass wir nicht gestört werden. Dass ein Hotel neben einem Club beschwerdefrei funktioniert, ist natürlich, ähnlich wie beim Bereich Humboldthain, eine absurde Vorstellung.

Letztlich geht es um die Frage: Welche Stadt wollen wir eigentlich?

Sulu Martini

Damit werden Fakten geschaffen.  

Sulu Martini: Deswegen ist unser Ziel natürlich, dieses Hotel zu verhindern. Wir wissen: Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, von dem wir hier das Gelände mieten, will dieses Hotel nicht und findet es falsch. Die SPD-Senatsverwaltung will dieses Hotel aber, und dieser Clash ist total offensichtlich, er wird auch Thema im Wahlkampf sein. Letztlich geht es um die Frage: Welche Stadt wollen wir eigentlich?

Für uns gibt es nur ://about blank oder Autobahn, aber nicht beides.

Welcher strukturelle Konflikt steckt dahinter?

Sulu Martini: Der Senat entscheidet gegen die Bezirke, gegen die Anwohner:innen und in dem Fall auch gegen Kulturprojekte. Dann haben wir die unerfreuliche Situation mit dem RAW-Gelände und diese komische Situation mit der Renate, wo sich offensichtlich ein sehr unsympathischer Immobilienkonzern eingekauft hat.

Flo Paloma: Der sich bereits letztes Jahr die Wortmarke „Wilde Renate” gesichert hat.

Sulu Martini: Das ist wirklich eine absurde Situation: Man hat einen Club, der nach außen eine Art subkulturelle Aura hat, der aber im Grunde einen Deal mit einem Immobilieninvestor gemacht hat, der viele, viele Projekte in der Stadt geräumt hat. Das sind Situationen, wo wir sagen: Damit haben wir nichts zu tun, das wird es mit uns nicht geben, wir machen keinen Deal. Nicht mit Trockland, nicht mit irgendeinem Senator, der hier Immobilienprojekte genehmigen wird. Wir gehen dagegen vor, mit allem, was wir aufzubieten haben. Und das sind 16 Jahre subkulturelle Erfahrung und Beharrlichkeit. Wir werden versuchen, das zu verhindern. Und das gilt auch für die in fünf Jahren drohende Autobahnverlängerung.

Was hätte die Fertigstellung der A100 für Konsequenzen für das ://about blank?

Flo Paloma: Die Planung ist noch nicht so konkret, dass wir ganz genau sagen können, was dann passiert. Aber wir sind eine Vorhaltefläche für den Autobahnbau. Das heißt, es gibt das Blank dann nicht mehr.

Sulu Martini: Hier am Ostkreuz ist in der bisherigen Planung eine Untertunnelung vorgesehen. Vor dem Blank würde dann vermutlich eine Autobahnauffahrt entstehen. Das Gelände vor dem Club würde in dem Fall komplett verschwinden, auch der ganze Streifen, auf dem sich das Kino Zukunft und das Fips-Gelände befinden. Das bedeutet: Direkt vor unserem Türpodest würde diese Autobahn laufen. Es ist kaum vorstellbar, dass es das ://about blank dann noch gibt.

All diese Ideen, die die CDU manchmal ventiliert, von wegen man könne doch die Autobahn unterirdisch bauen, und dann baut man die Clubs wieder oben drauf. Das ist absurd: Erst mal alles abzureißen und dann wieder aufzubauen. Für uns gibt es nur ://about blank oder Autobahn, aber nicht beides.

Frittenbude im Garten des Clubs (Foto: Bastian Bochinski)
Frittenbude im Garten des Clubs (Foto: Bastian Bochinski)

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