Berlin: Tresor führt als erster Berliner Club Schließfächer ein [Update]

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Als erster Berliner Club ersetzt der Tresor die Garderobe durch Schließfächer, wie man sie aus dem europäischen Nachtleben kennt. Während anderswo die Nutzung vergleichbarer Locker bis zu sieben Euro kostet, ist sie im Tresor kostenlos.

„Zwei Mitarbeiter:innen erklären den Gästen, wie sie ihr Handy halten müssen, wie sie WLAN-Zugang erhalten”, kommentiert der Club gegenüber der GROOVE. Die Kündigung von acht Garderobenkräften wurde so sozial wie möglich umgesetzt, heißt es weiter. Keiner der Mitarbeiter:innen ist vor 2022 eingestellt worden. Der Betriebsrat war einbezogen, Hilfe bei der Suche nach einer Anschlussanstellung wurde angeboten.

Mit der Einführung der Schließfächer will man sich explodierenden Kosten entgegenstemmen und den Clubbesuch so erschwinglich wie möglich halten. Außerdem will man den Besucher:innen ständigen Zugang zu ihren Sachen gewähren.

Update:
Von dem ehemaligen Garderoben-Team konnte der Tresor sechs Mitarbeiter:innen in anderen Abteilungen unterbringen, teilt das Team mit. Für die verbliebenden acht Mitarbeiter:innen wurden Hilfestellungen bei der Jobsuche angeboten, da eine Weiterbeschäftigung bei uns leider nicht möglich war, schreibt die Mitarbeiterin weiter.

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