Boiler Room: Mitarbeitende wegen „Umstrukturierungen” gekündigt

Boiler Room plant für 2026 eine „umfangreiche” Entlassungsrunde. Zahlreiche Mitarbeitende seien am 24. November informiert worden, dass „Änderungen in der Struktur des Unternehmens” geplant und eine „Reihe von Stellen”, angeblich im zweistelligen Bereich, betroffen sind, so eine interne Quelle gegen über Resident Advisor. Betroffene wurden zu einem Gespräch eingeladen. Alle anderen erhielten die Info, dass ihre Jobs nicht gefährdet seien, sie aber betroffene Kolleg:innen unterstützen sollen.

Die genaue Zahl der Kündigungen ist noch nicht bekannt. Nach der Übernahme durch Superstruct Entertainment im Januar 2025 hieß es zunächst noch, man wolle die Struktur und somit die Identität von Boiler Room beibehalten. Nun sollen „einige der besten Leute, die wir je bei Boiler Room hatten”, vor der Kündigung stehen, so die interne Quelle.

Wie es mit der Plattform weitergeht, ist aktuell Thema einer unternehmensweiten Sitzung. Die Livestreaming-Plattform gehört seit 2025 zur britischen Event-Firma Superstruct Entertainment. Der Konzern ist wiederum im Besitz von KKR, einem Private-Equity-Unternehmen mit Verbindungen zu Unternehmen aus Israel. Das stieß auf Kritik und hat im Laufe des Jahres dazu geführt, dass zahlreiche Boiler-Room-Veranstaltungen sowie der Londoner Field Day boykottiert wurden. Zuletzt hatte im August die Hälfte der Künstler:innen ihren Auftritt bei einer Boiler-Room-Veranstaltung in Dortmund abgesagt.

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