Time Warp: Deutschland-Termin im Herbst entfällt künftig

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Die Festival-Institution Time Warp stellt ihre Event-Struktur in Deutschland um. Ab 2026 soll es nur noch eine deutsche Ausgabe des Festivals pro Jahr geben, wie Veranstalter Cosmopop in einer Pressemitteilung ankündigt. So soll zukünftig die kleinere Herbst-Edition der Time Warp nicht mehr stattfinden. Als fester Ankerpunkt ist künftig ausschließlich das Frühjahr gesetzt.

Trotz der Reduzierung der Termine verspricht Cosmopop, dass die Kernwerte des Festivals – der „kompromisslose Sound” und die „hohen Produktionsstandards” – unberührt bleiben. Die Entscheidung sei Teil einer natürlichen Evolution – „growth also means making decisions” –, um die Energie der Marke an einem Zeitpunkt im Jahr zu bündeln.

2021 führte die Time Warp aufgrund der pandemischen Situation ihre deutsche Herbstausgabe ein, die bis zum letzten Jahr wie die reguläre Frühjahrs-Time-Warp in der Mannheimer Maimarkthalle veranstaltet wurde. Bereits 2014 fand im Herbst eine Ausgabe anlässlich Sven Väths 50. Geburtstag statt.

Die Frühjahrsausgabe der Time Warp startet dieses Jahr am 21. März. Auf fünf Floors spielen internationale Größen wie Adam Beyer, Nina Kraviz oder Richie Hawtin. Auffallend sind die vermehrten b2b Slots, darunter: Ogazón b2b Ryan Elliott und Mau P b2b DJ Gigola.

Die Time Warp gilt seit ihrer Gründung 1994 als einer der weltweit wichtigsten Treffpunkte der Techno-Szene. Inzwischen finden auch internationale Events in New York, São Paulo und Madrid statt.

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