James Hamilton: Sammelband des britischen Musikjournalisten erschienen

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Das Buch James Hamilton’s Dance Pages 1983–1989 ist im Verlag Super Weird Substance erschienen. Es enthält fast 7000 Platten-Rezensionen, monatliche und jährliche Charts sowie fortlaufende Berichte des britischen Musikjournalisten James Hamilton. Die Sammlung dokumentiert die prägendste Phase in der britischen Clubkultur, in der sich Genres wie House, Techno, und Hip-Hop entwickelten.

James Hamilton wurde vor allem durch seine wöchentlich erscheinende Kolumne in der Zeitschrift Record Mirror bekannt, die für viele britische DJs als wichtigste Informationsquelle für Clubmusik zu dieser Zeit galt. Er rezensierte neue Dance-Platten in einer eigenen Sprache und prägte dabei zahlreiche kulturspezifische Begriffe wie „Futurist”, um die neue Welle elektronischer Musik Anfang der Achtziger von der R’n’B-basierten Disco-Musik abzugrenzen.

Hamilton war nicht nur Journalist, sondern auch DJ und wird dafür gewürdigt, Mixing-Techniken und BPM-Angaben in Großbritannien populär gemacht zu haben – Elemente, die heute zum Standardrepertoire moderner DJ-Kultur gehören. In seinen Reviews erklärte er nicht nur, wie Platten klingen, sondern auch, wie und mit welchen anderen Tracks sie sich mixen lassen. Dadurch half er DJs dabei, strukturierter und technischer zu mixen.

Die Veröffentlichung baut auf dem früheren Band James Hamilton’s Disco Pages 1975–1982 auf und ist hier für 40,45 € erhältlich.

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