In der vergangenen Woche wurde in Amsterdam ein 17-jähriges Mädchen auf dem Heimweg von einer Party erstochen. Nun fordert ein Zusammenschluss von Amsterdamer Clubs Veränderungen für ein sicheres Nachtleben.
Unter dem Hashtag #rechtopdenacht („Recht auf die Nacht”) fordern Locations wie Chin Chin Club, Radio Radio oder Garage Noord eine „sichere Nacht” für alle Besucher:innen – „von der Tanzfläche bis ins Bett zu Hause!” heißt es dazu auf Instagram.
Außerdem riefen der Amsterdamer Nachtbürgermeister Freek Wallagh und die Amsterdam Clubs Consultation (OAC) die Awareness-Kampagne „Claim the Night” ins Leben. Diese Initiative soll ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Am Dienstagabend werden ab 22 Uhr Clubs und Bars in Orange beleuchtet – die Farbe der UN-Kampagne „Orange the World” für eine gewaltfreie Zukunft und klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Plakate mit der Botschaft „Wir beanspruchen die Nacht – lasst Frauen sicher nach Hause kommen” sind zudem in vielen Städten in den Niederlanden zu sehen. Sie sind Teil einer Crowdfunding-Kampagne, die mehr Sicherheit für Frauen fordert. Bislang wurden über 470.000 Euro gesammelt; das Spendenziel von 530.000 Euro ist damit aber noch nicht erreicht.
Das breite Bündnis aus Clubs unter dem Hashtag #rechtopdenacht entstand nach dem Mord an einer 17-Jährigen am 20. August. Das Mädchen befand sich auf dem Heimweg nach einer Party im beliebten Amsterdamer Bezirk Leidseplein. Der mutmaßliche Täter, ein 22-Jähriger, befindet sich in Polizeigewahrsam.







