Die ehemalige Wasserman Media Group heißt nun „The Team”. Die Umbenennung erfolgt, nachdem Gründer Casey Wasserman in den sogenannten Epstein-Files aufgetaucht war und er den Verkauf der Firma angekündigt hatte Zahlreiche Künstler:innen wie salute oder ODESZA verließen daraufhin die Agentur. Obwohl Wasserman eine direkte geschäftliche Beziehung zu Epstein abstritt und die E-Mails als „persönliche Fehler der Vergangenheit” bezeichnete, trat er im Februar als CEO zurück.
Besucher:innen der alten Wasserman-Website werden inzwischen automatisch auf die neue Domain the.team weitergeleitet. In einer offiziellen Erklärung heißt es: „Seit 24 Jahren wurde dieses Unternehmen von unserer Arbeit, unseren Mitarbeiter:innen und unserem Glauben an die Kraft von Sport, Musik und Unterhaltung geprägt. Diese Philosophie bleibt unser Fundament. Wir gehen voran, wie wir es immer getan haben: gemeinsam.”

Während das Unternehmen versucht, seine Existenz zu retten, bleibt Casey Wasserman privat weiter unter Beschuss. Rücktrittsforderungen betreffen auch seinen prestigeträchtigen Posten als Vorsitzender des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Auslöser für das Ende der Ära Wasserman war die Veröffentlichung neuer Akten durch das US-Justizministerium am 30. Januar. Diese enthielten private E-Mails zwischen dem Firmengründer Casey Wasserman und Ghislaine Maxwell, der verurteilten Komplizin des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Die teils intimen Nachrichten lösten heftige Diskussionen in der Branche aus.
Die Wasserman Media Group (jetzt The Team) zählt zu den einflussreichsten Talent-Agenturen weltweit und ist ein Gigant im Sport- und Musikbusiness. Sie vertritt globale Superstars – von NBA-Größen und Top-Fußballern bis hin zu Headlinern auf den Festivalbühnen – und kontrolliert damit Bookings im Wert von mehreren Milliarden Euro.
Unseren Kommentar zu Wasserman und den Epstein-Files findet ihr hier.







