OXI: Brandstiftung Ursache für Feuer am Montag

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Das Feuer im Berliner OXI war das Ergebnis einer Brandstiftung, schreibt der Club in seiner ersten Stellungnahme zum Vorfall am vergangenen Montag. 

„Jemand platzierte einen selbstgebauten Brandsatz in der hohen Holzwand, die unseren Open-Air-Garten vom Gehweg trennt. Eine Katastrophe – und möglicherweise weit Schlimmeres – konnte nur verhindert werden, weil ein Mitglied unseres Teams noch vor Ort war und das Feuer bemerkte”, heißt es in dem Instagram-Post. 

Der Schaden an Außenwand und Dämmung des Clubs (Foto: OXI)

In den Augen der Clubmacher:innen hätte der Vorfall tödlich enden können. Obwohl zum Zeitpunkt des Feuers keine Veranstaltung abgehalten wurde, befinden sich direkt über dem Club mehrere Studios, in denen Künstler:innen regelmäßig bis spät in die Nacht arbeiten. Man arbeite nun eng mit der Polizei und dem LKA zusammen, um die Verantwortlichen zu identifizieren und sicherzustellen, dass sie im Gefängnis landen.

Zum Kreis der Verdächtigen gehöre eine kleine „Zahl von Menschen, die fortlaufend Probleme verursacht haben — darunter Personen, die Adolf Hitlers Geburtstag in ihrem WhatsApp-Status feiern, ebenso wie Menschen, die Clubkultur oder bestimmten Communitys grundsätzlich keinen Platz in Berlin zugestehen wollen”.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand (Foto: OXI)

Am Samstag, den 23. Mai, findet von 15 bis 22 Uhr ein Fundraiser für den Club mit freiem Eintritt statt. Auch Gäst:innen, die nicht spenden wollen, sind herzlich eingeladen. „Eure Anwesenheit und positive Energie bedeuten uns bereits sehr viel”, schreibt das Team.

Man arbeitet noch daran, die Schäden zu beheben, außerdem will man den Brandschutz verbessern. Der Club weist ausdrücklich auf die Sicherheit der Gäst:innen hin; die angekündigten Veranstaltungen finden wie geplant statt.

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