Casey Wasserman: Öffentliche Entschuldigung für anzügliche Mails in Epstein-Akten

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Der Entertainmentmogul und Chef des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele 2028 Casey Wasserman hat eine öffentliche Entschuldigung abgegeben, nachdem sein Name in den Epstein-Akten auftauchte. Wasserman betont darin, dass er den Mailverkehr mit der verurteilten Sexualstraftäterin Ghislaine Maxwell und Epstein-Vertrauten „zutiefst bedauere”, dass dieser jedoch stattgefunden habe, bevor die „grauenhaften Verbrechen ans Tageslicht gekommen sind.”

Außerdem gibt Wasserman an, dass er „weder eine persönliche noch eine geschäftliche Beziehung mit Jeffrey Epstein” geführt habe. Laut seinen Aussagen bestünde die einzige Verbindung zwischen ihm und dem mittlerweile verstorbenen Investmentbanker und Sexualstraftäter in einem Flug in seinem Privatjet, den er im Jahr 2002 mit der Clinton Foundation unternommen hat. Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton wird mehrfach in den Akten erwähnt. Eine der Nachrichten zwischen Wassermann und Maxwell hat die Buchung einer Massage als Gegenstand. In einer anderen schreibt Wasserman: „Ich kann es kaum erwarten, dich in diesem eng anliegenden Leder-Outfit zu sehen.”

Trotz der Entschuldigung wächst nun der Widerstand gegen Wasserman. Die Musikerin Chapel Roan und die Indie-Rock-Band Wednesday haben die von Wasserman gegründete Agentur bereits verlassen. Weitere Musiker:innen planen derzeit ihren Ausstieg. Zudem fordern zahlreiche Politiker in Los Angeles Wassermans Rücktritt als Vorsitzender des Organisationsteams für die Olympischen Spiele 2028. Das Internationale Olympische Komitee sprach Wasserman hingegen bisher „vollstes Vertrauen” aus.

Wasserman Music betreut neben zahlreichen internationalen Top-Acts auch eine große Zahl elektronischer Künstler:innen und übernimmt als Booking-Agentur die Vermarktung ihrer Live-Auftritte. Zum Portfolio gehören neben prominenten Namen wie FKA Twigs oder Pharrell Williams auch Acts aus der elektronischen Musik, darunter Ben UFO, Blawan, Charlotte de Witte, Darkside, Joy Orbison, KI/KI, Partiboi69, Sherelle, Squarepusher und Skrillex.

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