Casey Wasserman: Verkauf der Agentur wegen Epstein-Verbindung angekündigt 

Casey Wasserman will seine gleichnamige Talent- und Marketingagentur verkaufen. In einem internen Memo erklärte der CEO, er sei nach dem Bekanntwerden seines Kontakts zu Ghislaine Maxwell „zu einer Ablenkung” von der Arbeit geworden und habe daher den Verkaufsprozess eingeleitet. Zum Käufer liegen noch keine Informationen vor.

Mehrere prominente Klient:innen, darunter Chappell Roan, ODESZA und salute, beendeten ihre Zusammenarbeit mit der Agentur. Intern hatten zudem mehrere Musikagent:innen laut The Wrap gefordert, Wasserman solle zurücktreten oder das Musikgeschäft abgeben. Die operative Leitung soll vorerst Manager Mike Watts übernehmen, während Wasserman weiterhin als Vorsitzender des Organisationskomitees der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles tätig bleibt.

„Ich bedaure zutiefst, dass meine persönlichen Fehler aus der Vergangenheit so viel Unbehagen verursacht haben”, heißt es in einem Memo an die Mitarbeitenden, das im oben verlinkten Wall-Street-Journal-Beitrag zitiert wird.

Die am 30. Januar veröffentlichten Dokumente des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein sind Auslöser der Entwicklungen. Zu den mehr als drei Millionen Datensätzen gehören auch eine E-Mail-Korrespondenz zwischen Wasserman und Maxwell sowie Informationen zu einer Reise im Jahr 2002.

Wasserman flog in deren Zuge mit Epsteins Privatjet nach Afrika und besuchte HIV- und AIDS-Projekte. Mit dabei waren unter anderem Maxwell, Epstein oder Ex-Präsident Bill Clinton. Einer der Teilnehmer, ein Notarzt, berichtete FBI-Mitarbeitern im Jahr 2020, dass auch mehrere junge Frauen – darunter eine Masseurin, ein Model und eine Ballerina – aus ihm unerklärlichen Gründen an der Reise teilnahmen. Wasserman hatte sich für den Kontakt entschuldigt, betonte jedoch erneut, nie eine persönliche oder geschäftliche Beziehung zu Epstein unterhalten zu haben.

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