Das Jazzfest Berlin hat sein komplettes Programm samt Community Week veröffentlicht. Die 63. Ausgabe des Festivals findet vom 29. Oktober bis 1. November im Haus der Berliner Festspiele sowie in den benachbarten Spielstätten A-Trane, Quasimodo und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt.
Insgesamt kommen über 130 Künstler:innen aus mehr als 25 Ländern zusammen, darunter auch internationale Stimmen aus der Berliner Szene. „Eigentlich suche und brauche ich das heute auch immer noch beim Jazzfest Berlin: kreative Verbündete, die Mauern einreißen und Grenzen verschieben wollen“, sagte Kuratorin Nadin Deventer im Interview mit Kaput Mag über ihre Programmarbeit.
Zu den Höhepunkten zählen die Eröffnung mit dem eigens für diesen Anlass neu formierten Anthony Braxton Septet im Haus der Berliner Festspiele – 50 Jahre nach Braxtons erstem Jazzfest-Auftritt – sowie der Festivalabschluss am 1. November mit dem Globe Unity Orchestra unter der Leitung von Alexander von Schlippenbach: Sechzig Jahre nach Gründung des legendären Ensembles bringt die Neuauflage der „Apokalyptischen Nabelschau“ mehr als 200 Musiker:innen verschiedener Generationen auf die Bühne.
In Kooperation mit 15 lokalen Initiativen aus Moabit präsentiert die Jazzfest Community Week acht Nachbarschaftskonzerte an sechs Spielorten, einen kreativen Musikworkshop von Anthony Braxton für Studierende des Jazz Institut Berlin, zwei Workshops für Kinder, ein Seminar, eine dekoloniale Stadtführung sowie Filmvorführungen.
Tickets sind hier erhältlich.








