Das Burning Man Festival sieht sich in diesem Jahr mit einer ungewöhnlichen Häufung tragischer Vorfälle konfrontiert. Nachdem bereits in der vergangenen Woche zwei Festivalbesucher unabhängig voneinander ums Leben kamen, ist nun ein dritter Besucher verstorben.
Bei dem berühmten Festival in der Wüste von Nevada verzeichne man im Durchschnitt einen Todesfall pro Jahr, so Jerry Allen, Sheriff von Pershing County. Bei dem dritten Toten handelt es sich um den 51-jährigen Armando Ramirez aus Truckee in Kalifornien. In den frühen Morgenstunden des 4. September erhielt Ramirez nach einem schweren medizinischen Notfall vor Ort lebensrettende Maßnahmen, starb dann aber auf dem Weg ins Krankenhaus in Reno, das rund 190 Kilometer von Black Rock City entfernt liegt. Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt, jedoch gibt es keine Anzeichen auf ein Verbrechen.
Das Burning Man findet in der Wüste Nevadas statt und lockt jährlich zehntausende Besucher:innen an. In diesem Jahr feierte das Festival sein 40-jähriges Bestehen. Am siebten Tag der neuntägigen Feierlichkeiten wird traditionell eine riesige Holzstatue verbrannt. Die Wetterverhältnisse vor Ort variieren von Staubstürmen, starken Winden bis hin zu eisigen Temperaturen und Regen, sodass es kaum möglich ist, sich passend auf die wechselnden Wetterbedingungen einzustellen. Wer wissen will, was sonst auf dem Burning Man passiert: Aktuell ist eine vierteilige Doku über das Festival auf HBO zu sehen.







