Ein internationaler Drogenring soll zwischen 2022 und 2025 diverse Drogen zunächst von den Niederlanden nach Österreich geschmuggelt und anschließend weltweit über den Postweg verschickt haben. Die Ermittler:innen konnten 41 Paketsendungen mit großen Mengen verschiedener Suchtmittel sicherstellen. Bei den Verstecken wurden die Täter:innen kreativ: So waren die Drogen unter anderem in Tiernahrungs-Produkten, Spielzeug, Kosmetikartikeln und Kerzen versteckt.

In Österreich wurden vier Personen festgenommen, zudem kam es auch in den Niederlanden, Großbritannien und den USA zu weiteren Verhaftungen mutmaßlicher Täter:innen. Insgesamt stellten die Behörden rund 160 Kilogramm Ketamin, 30 Kilogramm MDMA, knapp 20 Kilogramm Kokain sowie 2,2 Kilogramm 2C-B sicher. Der geschätzte Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Drogen beläuft sich auf etwa sechs Millionen Euro.
Zwei der Beschuldigten haben ihre Haftstrafen bereits abgesessen, für drei weitere Täter:innen beginnt am Donnerstag der Prozess vor dem Landesgericht in Wien, so der Leiter des Landeskriminalamtes Stefan Pfandler. Der Schmuggler-Ring war bereits 2025 aufgeflogen, die Ermittlungsergebnisse wurden erst jetzt präsentiert.







