Sama‘ Abdulhadi: Regierungsbeauftragter fordert Auftrittsverbot für DJ aufgrund antisemitischer Inhalte

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Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben, Felix Klein, kritisiert den geplanten Auftritt der palästinensischen DJ Sama‘ Abdulhadi im Sommer auf dem Hamburger Habitat Festival. Grund dafür sind Social-Media-Beiträge der DJ, in denen sie den Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 als „legitimen palästinensischen Widerstand” bezeichnet hat.

„Ich sehe es mit großer Sorge, dass im Kunst- und Kulturbereich Künstlerinnen und Künstler die Bühne nutzen, um vor großem Publikum antiisraelischen Hass und Hetze zu verbreiten”, äußerte sich Felix Klein gegenüber der Berliner Morgenpost. Abdulhadi verbreite „ein hochgradig polarisierendes, antisemitisches Weltbild.” Er wünsche sich mehr Wehrhaftigkeit der Veranstalter:innen. Außerdem habe das Festival die Chance verpasst, ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Das Habitat Festival hat sich noch nicht geäußert.

Die 1990 in Jordanien geborene Künstlerin wuchs im Westjordanland auf und positionierte sich in der Vergangenheit immer wieder stark pro-palästinensisch. So trat Abdulhadi im September 2025 bei dem Konzert Together for Palestine in der Londoner OVO Arena Wembley auf, dessen Umsatz vollständig an palästinensische Hilfsorganisationen floss. Zuletzt verweigerte Australien der Palästinenserin aufgrund ihrer Äußerungen das Visum.

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