Akai hat seinen neuen Sampler MPC Sample an den Start gebracht. Das Gerät orientiert sich sowohl optisch als auch im Workflow am legendären Akai MPC 60. Der Sampler ist mit den Maßen von 23,6 x 19,4 x 5,0 Zentimeter in etwa so groß wie ein Pioneer DJ XDJ-700, arbeitet vollständig im Standalone-Betrieb ohne Computer und ist somit mobil nutzbar. Dafür sorgen ein integrierter Akku mit bis zu fünf Stunden Betriebszeit, ein eingebauter 3-Watt-Lautsprecher sowie ein Mikrofon. Das Gerät kostet 400 Euro.
Optisch orientiert sich der MPC Sample am Vintage-Look des MPC 60 und präsentiert sich mit 16 drucksensitiven Pads, schrägem Kopfteil und einer Handballenauflage für ergonomisches Beatmaking. Hinzu kommt ein hochauflösendes 2,4-Zoll-Farbdisplay, das Wellenformen für ein präzises Sampling, zum Beispiel im automatischen Instant-Sample-Chop-Modus, darstellt. Zur Effekt-Bibliothek gehören insgesamt vier Effekt-Engines mit 60 Effekttypen und über 100 vorinstallierten Kits, in erster Linie für Hip-Hop- und House-Produktion, aber auch für Drum’n’Bass und Lo-Fi.
Der neue MPC Sample richtet sich laut Andy Mac, dem Brand Manager bei Akai Professional, nicht nur an gestandene Produzent:innen, sondern auch an Anfänger:innen im Bereich des Beatmaking. „Wir wollten die Essenz des Samplings für jeden nutzbar machen und dabei Spaß und Handling in den Vordergrund rücken”, erklärt er.
„Seit fast 40 Jahren prägen MPCs den Klang und die Kultur der modernen Musikproduktion”, schreibt Akai in der Ankündigung des neuen Sampler-Modells. „Das neue MPC Sample führt dieses Erbe fort, indem es die Kunst des Samplings zugänglicher macht als je zuvor.”
1988 hat der MPC 60, kurz für Music Production Center, den Grundstein für Akais Sampler-Serie gelegt. Gerade durch die Nutzung von Hip-Hop und Contemporary-R’n’B-Künstler:innen wie DJ Shadow, Dr. Dre und DJ Premier hat der MPC 60 große Bekanntheit erlangt, wurde aber auch in House-Kreisen intensiv genutzt. Seitdem wird die Reihe kontinuierlich fortgeführt und modernisiert. Erst Anfang dieses Jahres brachte Akai den bislang „leistungsstärksten MPC”, den MPC XL, auf den Markt.
Vergleichbare tragbare Modelle sind unter anderem die Groovebox Ableton Move, das Korg Volca Sample oder der Pocket-Sampler Teenage Engineering PO-133 K.O!.







