Die Busche: Queere Disco schließt

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Die queere Berliner Disco Die Busche fällt dem Clubsterben zum Opfer. Nach über 40 Jahren fand am vergangenen Samstag die letzte offizielle Party unter dem Motto „Let’s Dance” statt. Grund für die Schließung sind gestiegene Kosten und sinkende Besucher:innenzahlen. Eine allerletzte Zugabe findet am Samstag statt, danach schließt Die Busche endgültig.

Gäst:innen können sich nach der Schließung allerdings Hoffnung machen, dass es ein Comeback in anderer Form gibt. Auf Instagram heißt es: „Wer weiß – vielleicht führt uns das Leben irgendwann noch einmal zusammen.” Ein Comeback schließt Betreiberin Carla Pahlau auch im Interview mit der Berliner Zeitung nicht aus.

Die Busche wurde 1985 in Berlin-Weißensee, also in der ehemaligen DDR, eröffnet und war ein wichtiger Bezugspunkt für die queere Szene. „Die Busche war für mich wichtig. Sie war ein Treffpunkt, um Bekannten zu begegnen, zu feiern und Kontakte zu knüpfen”, so der ehemalige Berliner Kultursenator Klaus Lederer. Seit 2004 ist Die Busche nach diversen Umzügen am Warschauer Platz zuhause.

Zuletzt stand die Disco in der Kritik: Betreiberin Pahlau machte mit einem Brandbrief an Berlins Regierenden Bürgermeister auf sich aufmerksam, in dem sie mit Verweis auf angeblich entstehende „Angsträume” ein geplantes Asylbewerberheim in der Nähe zur Lokalität ablehnte.

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