Wiener Linien: Dieser Rave findet in einer U-Bahn-Station statt

—

Die Wiener Linien verwandeln die U-Bahn-Station Volkstheater Anfang August erneut in eine temporäre Eventlocation. Der Vorverkauf für die dritte Ausgabe des sogenannten Stations-Rave startet in Kürze. Die Party soll in der Nacht vom 6. auf 7. August 2026 stattfinden. Das Motto: „Nächster Halt Dancefloor”.

Für die musikalische Gestaltung holt das Verkehrsunternehmen heuer das Wiener Kollektiv Verum Gaudium an Bord. Wo üblicherweise die U-Bahn-Züge der Linie U3 durchrauschen, dürfte also handelsüblicher Hardtechno für Durchzug sorgen. Spezial präparierte U-Bahn-Waggons dienen dabei als Kulisse für DJs-Pult, um den Feiernden ein „authentisches Underground-Feeling” mitten im Herzen der Stadt zu bieten.

Die Veranstaltung ist Teil der Kultur-Reihe „WL x”, mit der die Wiener Linien städtische Infrastruktur abseits ihrer Transportfunktion erlebbar machen wollen. Was 2024 als Experiment begann und im Sommer 2025 erfolgreich fortgesetzt wurde, hat sich offenbar als fixer Bestandteil der Wiener Sommerkultur etabliert.

Um den reibungslosen Betriebsablauf für den morgendlichen Berufsverkehr nicht zu gefährden, ist das Zeitfenster für die Party begrenzt. Punkt vier Uhr endet die Party, damit Reinigungsteams und Technik die Station wieder für den regulären U-Bahn-Betrieb vorbereiten können. Für „ein sicheres und respektvolles Miteinander” auf den Bahnsteigen sorgt während der gesamten Dauer ein geschultes Awareness-Team.

Aufgrund der großen Nachfrage in den Vorjahren und der begrenzten Kapazität der Station Volkstheater wird der Ticketverkauf auch dieses Mal über die Ticketplattform Ö-Ticket abgewickelt. Die erste Verkaufsphase startet am 28. Juli 2026 um zehn Uhr. Eine zweite Ticketwelle ist ab 30. Juli 2026 verfügbar. Der Eintrittspreis für den „Stations-Rave” liegt bei 20 Euro. In den vergangenen Jahren waren die verfügbaren Plätze jeweils innerhalb weniger Minuten ausverkauft.

News

Weiterlesen

Lighthouse Festival: 2027 findet das Open-Air zum letzten Mal statt

Das Lighthouse Festival tanzt 2027 zum letzten Mal in Kroatien. Warum die Veranstalter aufhören und was für das große Finale geplant ist.

Lighthouse Festival: 2027 findet das Open-Air zum letzten Mal statt

Das Lighthouse Festival tanzt 2027 zum letzten Mal in Kroatien. Warum die Veranstalter aufhören und was für das große Finale geplant ist.

„One Night at KitKat“: ARD-Doku jetzt in der Mediathek zu sehen

Die ARD-Doku „One Night at KitKat“ des iranischen Regiepaars Mohsen Najafimehri und Diba Darbari gewährt nach dem Kino-Dokumentarfilm „Kinks of Berlin“ von Philipp Fußenegger...

Knaack-Neubau im Berliner Prenzlauer Berg: Bauvorbescheid abgelehnt

Der Zeitplan für die Wiedereröffnung des Knaack-Klubs gerät ins Wanken – ein abgelehnter Bescheid wirft die Pläne zurück.

„Mehr als feiern”: ARD Kultur sammelt Liebeserklärungen an Clubs

Mit der Mitmachaktion „Mehr als feiern – Deine Liebeserklärung an den Club" ruft ARD Kultur Menschen in ganz Deutschland dazu auf, ihre persönlichen Clubgeschichten...

Drogenlabor Nauen: Prozess hat in Potsdam begonnen

Vor dem Landgericht Potsdam hat der Prozess gegen zwei Männer begonnen. „Den beiden Angeklagten im Alter von 54 und 42 Jahren wird vorgeworfen, als...

Einbruch bei Pleasure Patterns: Berlins erster lesbisch geführter Plattenladen braucht eure Unterstützung

Das Geschäft mit integriertem Café ist auch ein Community-Hub, es dient auch als Bühne für DJ-Showcases und organisiert Pop-ups in Bars und Clubs.

„Die Spur”: ZDF-Doku nimmt sich Hardtechno-Missbrauchsvorwürfen an

Der Callout von Bradnolimit hat die Hardtechno-Szene aufgewühlt. Nun ist es dem ZDF gelungen, den Whistleblower auf Ibiza zu treffen.

Rote Sonne: Betreiber wegen Duldung von Drogenkonsum verurteilt

Das Urteil im Fall Rote Sonne dürfte „Modellcharakter in der Münchner Clubszene” haben, findet der zuständige Staatsanwalt.

Vector Lovers: Britischer IDM- und Synthpop-Act verstorben

Martin Wheeler alias Vector Lovers ist tot. Er verband Drexciyas Electro und den Synthpop von Depeche Mode zu einem nostalgischen Sound, der sentimental, aber nie kitschig war. Unser Nachruf erzählt von einem Leben zwischen Musik und Computerspielen, die er schon als 14-Jähriger programmierte.

„One Night at KitKat“: ARD-Doku jetzt in der Mediathek zu sehen

Die ARD-Doku „One Night at KitKat“ des iranischen Regiepaars Mohsen Najafimehri und Diba Darbari gewährt nach dem Kino-Dokumentarfilm „Kinks of Berlin“ von Philipp Fußenegger...

Knaack-Neubau im Berliner Prenzlauer Berg: Bauvorbescheid abgelehnt

Der Zeitplan für die Wiedereröffnung des Knaack-Klubs gerät ins Wanken – ein abgelehnter Bescheid wirft die Pläne zurück.

„Mehr als feiern”: ARD Kultur sammelt Liebeserklärungen an Clubs

Mit der Mitmachaktion „Mehr als feiern – Deine Liebeserklärung an den Club" ruft ARD Kultur Menschen in ganz Deutschland dazu auf, ihre persönlichen Clubgeschichten...
„Das Labor selbst war kein wissenschaftliches Labor. ... Da werden keine Standards eingehalten, wie man das zum Beispiel an der Uni sieht, mit Reagenzgläsern und so weiter”, sagt Ermittler Henner Grote im GROOVE-Interview (Foto: Chemikalien werden abtransportiert (Foto: Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg)

Drogenlabor Nauen: Prozess hat in Potsdam begonnen

Vor dem Landgericht Potsdam hat der Prozess gegen zwei Männer begonnen. „Den beiden Angeklagten im Alter von 54 und 42 Jahren wird vorgeworfen, als...

Einbruch bei Pleasure Patterns: Berlins erster lesbisch geführter Plattenladen braucht eure Unterstützung

Das Geschäft mit integriertem Café ist auch ein Community-Hub, es dient auch als Bühne für DJ-Showcases und organisiert Pop-ups in Bars und Clubs.
Das Aufmacher-Motiv der betreffenden Folge (Grafik: ZDF)

„Die Spur”: ZDF-Doku nimmt sich Hardtechno-Missbrauchsvorwürfen an

Der Callout von Bradnolimit hat die Hardtechno-Szene aufgewühlt. Nun ist es dem ZDF gelungen, den Whistleblower auf Ibiza zu treffen.
Die Rote Sonne in München (Foto: Presse)

Rote Sonne: Betreiber wegen Duldung von Drogenkonsum verurteilt

Das Urteil im Fall Rote Sonne dürfte „Modellcharakter in der Münchner Clubszene” haben, findet der zuständige Staatsanwalt.

Vector Lovers: Britischer IDM- und Synthpop-Act verstorben

Martin Wheeler alias Vector Lovers ist tot. Er verband Drexciyas Electro und den Synthpop von Depeche Mode zu einem nostalgischen Sound, der sentimental, aber nie kitschig war. Unser Nachruf erzählt von einem Leben zwischen Musik und Computerspielen, die er schon als 14-Jähriger programmierte.