Am 5. September eröffnet mit ROSA ein neuer Club in Berlin-Pankow. Die Location in der Storkower Straße 121 sei als Community-Space für queere, sex-positive und neugierige Menschen gedacht, heißt es in der Pressemeldung. In den Räumen des ROSA befand sich früher das Mensch Meier.
ROSA positioniert sich als Kink-Club. Neben mehreren Dancefloors soll es auch Playrooms geben. Geplant sind zwei bis drei Floors, ein Outdoor-Bereich, drei Bars und eine Kapazität von bis zu 1.200 Gästen. Eine No-Photo-Policy und ein Awareness-Konzept sollen die Besucher:innen schützen.
Hinter dem ROSA steht die 121 Studio GmbH, die unter anderem von Victor Rudek geführt wird. Rudek ist kein Unbekannter im Berliner Nachtleben. Er ist CEO des HIVE Festivals sowie des benachbarten Clubs DSTRKT. Mit der Eröffnung des ROSA im ehemaligen Mensch-Meier-Komplex erweitert das Team sein Engagement am Standort, nachdem das DSTRKT bereits die ehemalige Anomalie-Location in der Storkower Straße 123 abgelöst hat. „Wir sehen unseren Club als Art Communityspace, in dem wir gemeinsam mit der Szene voneinander lernen können”, heißt es von Seiten der Betreiber:innen. Ziel sei es, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen frei miteinander interagieren können und sich dem Consent, der Awareness und gegenseitigem Respekt verschreiben.
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist das Awareness-System. Dafür arbeitet ROSA mit der Good Night Out Campaign zusammen, um die sogenannten „Safe Guards” auszubilden. Die geschulten Mitarbeiter:innen sollen während der Clubnächte als Ansprechpersonen bei Grenzüberschreitungen, Unsicherheiten oder Konflikten zur Verfügung stehen.
„Awareness gehört für uns genauso selbstverständlich zu einem modernen Club wie ein gutes Soundsystem oder das besondere Design von ROSA”, erklären die Betreiber:innen. Was die Besucher:innen musikalisch erwartet, bleibt vorerst abzuwarten.







