Anomalie Art Club: Berliner Club eröffnet als DSTRKT neu

Der Veranstalter Hive übernimmt den ehemaligen Anomalie Art Club und verspricht neben mehr Toiletten und Chill-out Spaces auch „Boiler Room stage setups”.

Der Anomalie Art Club an der Storkower Straße in Berlin-Lichtenberg heißt von nun an DSTRKT. Betrieben wird er fortan an von Hive, einem Berliner Veranstalter, der sich neben verschiedenen Hardtechno-Partys auch mit dem gleichnamigen Festival in Gräfenhainichen einen Namen gemacht hat.  

„Es ist offiziell. Nach 12 Jahren unvergesslicher Nächte und roher Energie ist es Zeit, Adieu zu sagen”, heißt es auf der umfirmierten Instagram-Seite. „Die Hive Festival Crew übernimmt, die Venue wird umgebaut, roh und bereit für den Aufprall.” Ferner verspricht Hive „Boiler Room stage setups”, mehr Chill-out-Bereiche und mehr Toiletten.

Der Anomalie Art Club eröffnete 2017 und wurde vom Stay-Free-Partykollektiv betrieben. Die Anomalie bot „eine unverwechselbare Basis für Kunst, Künstler, Kulturschaffende und alle, die es noch werden wollen”, hieß es damals seitens Room Division, der Architekturfirma, die damals den Club ausgebaut hatte.

Verantwortlich für den Club waren die Brüder Jeremy Alexis und Jesse Ludovic Ajwani, die allerdings 2021 aus dem Betrieb ausstiegen. Jeremy Alexis Ajwani gründete später die Knospi UG, die sich den „Vertrieb, die Vermittlung, die Beratung und den Verkauf von Kosmetik- und Nahrungsergänzungsprodukten” zum Ziel gesetzt hat. Die Firma wurde im März 2025 aus dem Handelsregister gelöscht.

News

Weiterlesen

DJ Marcelle: DJ kündigt nach Herz-OP Rückkehr auf die Bühne an

Nach einer Herzoperation im März arbeitet DJ Marcelle an ihrem Comeback. Ihre Radioshow läuft bereits, Live-Auftritte sollen schrittweise folgen.

DJ Marcelle: DJ kündigt nach Herz-OP Rückkehr auf die Bühne an

Nach einer Herzoperation im März arbeitet DJ Marcelle an ihrem Comeback. Ihre Radioshow läuft bereits, Live-Auftritte sollen schrittweise folgen.

Baurechtsnovelle im Bundeskabinett verabschiedet: Clubs sind Kulturstätten

Der Bundestag stufte Musikclubs schon 2021 als Kulturstätten ein. Nun ist die Reform konkret im Baurecht umgesetzt.

Humboldthain: Berliner Club ist Bauskandal auf der Spur

Recherchen belasten nun das Bauamt des Bezirks Mitte. Es soll einen Luxemburger Investor um 1,2 Millionen Euro begünstigt haben.

DJ Hell: RAWAX kündigt Reissue von Debütalbum an

Die neue Pressung wurde für den Vinylschnitt optimiert, das Cover erinnert an den Münchner Kokainprozess von 1979.

Bunker Rostock: Rückzahlung von Corona-Hilfen könnte zu Insolvenz führen

Bis zum 10. Juni muss der Bunker Rostock 30.000 Euro zurückzahlen – Laut Betreiber:innen bedeute das den finanziellen Bankrott.

Neben Tesla-Werk: Wildkamera beendet illegalen Wald-Rave bei Berlin

Statt Füchsen und Hasen beobachtete ein Förster knapp 100 Raver*innen und schlug Alarm. Die illegale Pfingst-Party wurde aufgelöst.

OXI: Brandstiftung Ursache für Feuer am Montag

Nach dem Brand am vergangenen Montag äußert sich der Club zum ersten Mal zu dem Vorfall, bei dem ein massiver Schaden entstanden ist.

Philipp Jung: M.A.N.D.Y-Mitglied unerwartet verstorben

Philipp Jung war eine der Schlüsselfiguren der House-Szene der Zweitausender. Die Szene trauert um den Get-Physical-Mitbegründer.

„Free Party: A Folk History”: Doku über britische Rave-Bewegung im Stream

Der Film begleitet die Kollektive Spiral Tribe und DiY Sound System – zwei der wichtigsten Protagonistinnen des Freetekno.
Das Wohngebiet Raiffeisenring in Buldern in NRW: Durch das neue Gesetz könnten auch in Siedlungen wie dieser Clubs entstehen (Foto: Dietmar Rabich/ Wikipedia)

Baurechtsnovelle im Bundeskabinett verabschiedet: Clubs sind Kulturstätten

Der Bundestag stufte Musikclubs schon 2021 als Kulturstätten ein. Nun ist die Reform konkret im Baurecht umgesetzt.
Der Humbodthain Club sieht sich durch das Bauvorhaben bedroht (Foto: Marie Staggat)

Humboldthain: Berliner Club ist Bauskandal auf der Spur

Recherchen belasten nun das Bauamt des Bezirks Mitte. Es soll einen Luxemburger Investor um 1,2 Millionen Euro begünstigt haben.

DJ Hell: RAWAX kündigt Reissue von Debütalbum an

Die neue Pressung wurde für den Vinylschnitt optimiert, das Cover erinnert an den Münchner Kokainprozess von 1979.
Der Bunker in Rostock (Foto: Google/rsxopc)

Bunker Rostock: Rückzahlung von Corona-Hilfen könnte zu Insolvenz führen

Bis zum 10. Juni muss der Bunker Rostock 30.000 Euro zurückzahlen – Laut Betreiber:innen bedeute das den finanziellen Bankrott.
Die Raver:innen wurden durch eine vergleichbare Wildkamera entdeckt (Foto: Euregiohunt)

Neben Tesla-Werk: Wildkamera beendet illegalen Wald-Rave bei Berlin

Statt Füchsen und Hasen beobachtete ein Förster knapp 100 Raver*innen und schlug Alarm. Die illegale Pfingst-Party wurde aufgelöst.
Die Feuerwehr konnte den Brandsatz sicherstellen (Foto: OXI)

OXI: Brandstiftung Ursache für Feuer am Montag

Nach dem Brand am vergangenen Montag äußert sich der Club zum ersten Mal zu dem Vorfall, bei dem ein massiver Schaden entstanden ist.

Philipp Jung: M.A.N.D.Y-Mitglied unerwartet verstorben

Philipp Jung war eine der Schlüsselfiguren der House-Szene der Zweitausender. Die Szene trauert um den Get-Physical-Mitbegründer.

„Free Party: A Folk History”: Doku über britische Rave-Bewegung im Stream

Der Film begleitet die Kollektive Spiral Tribe und DiY Sound System – zwei der wichtigsten Protagonistinnen des Freetekno.