Am Donnerstagabend musste der Betrieb der Fusion für etwa zwei Stunden unterbrochen werden, weil es im rund drei Kilometer entfernten Retzow brannte. Vom Festivalgelände aus waren Rauchsäulen am Himmel zu sehen, ein Rußgeruch hing in der Luft.
Präventiv wurde der Festivalbetrieb gegen 18:45 Uhr unterbrochen, um die Gäst:innen vor dem Rauch zu schützen, wie der Veranstalter in einer Pressemeldung schreibt. Mehrere Feuerwehrautos fuhren mit Blaulicht und Martinshorn über das Gelände, berichtet der Tagesspiegel.
Die Musik wurde abgestellt, die Besucher:innen wurden mit Durchsagen aufgefordert, sich auf die Landebahn des ehemaligen sowjetischen Militärflugplatzes zu begeben, die neben dem Festivalgelände liegt. Einige Gäst:innen verließen das Gelände mit Autos und Fahrrädern. Die Stimmung war ruhig, nur auf den Zufahrtsstraßen staute sich der Verkehr.
Um kurz vor 9 Uhr gab die Feuerwehr das Gelände wieder frei, die Crews bereiteten die Wiederaufnahme des Betriebs vor. Die Feierfreudigen konnten gegen 21:30 Uhr zurückkehren. „Die Evakuierung funktionierte reibungslos”, schreibt der Kulturkosmos. „Es gab zu keinem Zeitpunkt einen Brand auf dem Festival und auch ein Überspringen des Feuers auf das Fusion-Gelände war ausgeschlossen.” Was genau brannte, war allerdings nicht in Erfahrung zu bringen.
Die Fusion wird an diesem Wochenende von ca. 65.000 Menschen besucht, sie ist eines der größten alternativen Musikfestivals in Europa.
Unsere Berichterstattung zum Festival findet ihr hier.







