Museum of Detroit Electronic Music: Projekt gestoppt

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Detroits Bürgermeisterin Mary Sheffield stoppt Renovierungspläne für das Packard-Werk. In Detroit wurde vom letzten Bürgermeister Mike Duggan als eine seiner finalen Amtshandlungen geplant, das stillgelegte Packard-Werk für circa 50 Millionen Dollar (knapp 43 Millionen Euro) umfassend neu zu gestalten. Duggan lag das Musikerbe der Stadt am Herzen, er initierte unter anderem die Detroit Techno Week.

Die Unternehmer Mark Bennett und Oren Goldenberg hatten der Stadt ein umfassendes Sanierungsangebot gemacht. Die Deadline für das Projekt lief am 11. Februar 2026 ab, die neue Stadtverwaltung will nun andere Optionen in Betracht ziehen.

Der ehemalige Plan sah vor, die einstige Autofabrik in ein variabel genutztes Gelände umzuwidmen. Geplant waren ein Indoor-Skatepark, bezahlbarer Wohnraum und als Kern das Museum of Detroit Electronic Music (MODEM). Damit wollte man die elektronische Musikgeschichte von Detroit erlebbar machen, die eine Vielzahl bedeutender Künstler:innen hervorgebracht hat.

Die neue Verwaltung hat sich angesichts der strategischen Bedeutung der großen Fläche im Zentrum der Stadt anders entschieden; das Gelände ist eines der wenigen zusammenhängenden Grundstücke inmitten von Detroit, das im Besitz der Stadt ist.

Die ehemalige Autofabrik wurde 1903 von Albert Kahn entworfen und beschäftigte zu Spitzenzeiten 40.000 Arbeiter:innen. Nachdem das Werk 1962 geschlossen wurde und zu einer Ruine verkam, wurde es Schauplatz von Underground-Partys, etwa der Spastik-Reihe von Richie Hawtin.

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