Jonny Knüppel: Berliner Club kämpft ums Überleben

Das Jonny Knüppel könnte schon bald Geschichte sein. Das schreiben die Betreiber:innen auf Instagram. Die nächsten Veranstaltungen seien daher essenziell und entscheideten über das Schicksal des Clubs in Prenzlauer Berg.

„Leider ist es so, dass wir finanziell am äußersten Rand stehen und die nächsten Veranstaltungen über Wohl und Wehe unserer Unternehmung entscheiden. Daher unsere Bitte an Euch: Kommt vorbei, haut die Groschen auf den Kopf, als ob es kein Morgen gäbe, denn möglicherweise gibt es tatsächlich keins!”, heißt es im oben verlinkten Post. Ein Spendenaufruf ist gestartet, zudem findet am 20. Dezember eine Soliparty statt. Weitere Informationen sollen folgen.

Das Jonny Knüppel musste bereits 2018 wegen der fehlenden  Betriebsgenehmigung den ursprünglichen Standort auf der Lohmühleninsel aufgeben. Das Künstler:innen-Kollektiv hinter dem Kulturort ist Teil des Berliner Vereins diskoBabel, einem Zusammenschluss verschiedener lokaler Kultur- und Kunstkollektive.

Gemeinsam betreibt man ein Kulturrefugium an einem ausrangierten Güterbahnhof nahe dem S-Bahnhof Greifswalder Straße. Auch dieser Ort sieht sich seit jeher durch Gentrifizierungs-Vorhaben der Stadt und privater Investoren bedroht. Inwieweit der gesamte Nutzungsraum akut gefährdet ist, ist unbekannt.

Zum Jahresausklang droht damit einem weiteren Club das Aus. Bereits Anfang November musste das SchwuZ den Standort an der ehemaligen Kindl-Brauerei aufgeben.

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