Mental Health in Clubs: Die Berliner Clubcommission veröffentlicht Leitfaden

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Die Clubcommission Berlin hat ein Handbuch für psychische Gesundheit in Clubs veröffentlicht. Das 68-seitige Buch ist Teil des Projekts Mental Health in Clubs. Es beinhaltet unter anderem Lösungsansätze für Selbstfürsorge und richtet sich an Mitarbeitende und Führungskräfte in Clubs. Die Artikel stammen aus der Clubszene, der FernUni in Hagen, Deutsche Psychologen Akademie und der Berliner Charité.

Mental Health in Clubs stellt praxisorientierte Schutzmaßnahmen zum Umgang mit Diskriminierungsfällen, Grenzüberschreitungen und drogeninduzierten Notfällen vor. Zusätzlich präsentiert es den sogenannten Peer-Support-Ansatz. Dabei gehe es um kollegiale Unterstützung innerhalb bestehender Teams und darum, Belastungen besser zu bewältigen, heißt es in der Einführung.

Deckblatt der Studie (Bild: Screenshot/ Clubcommission Berlin)

Das Handbuch versteht sich dabei weniger als Regelwerk, sondern als Werkzeugkasten: Es bietet Impulse und zeigt, wie Clubs ein eigenes Mental-Health-Leitbild entwickeln können.

Das Projekt Mental Health in Clubs ist Teil der INQA-Experimentierraum-Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Kooperationspartner sind die FernUniversität in Hagen und die Charité Universitätsmedizin Berlin sowie die Deutsche Psychologen Akademie. Zu den teilnehmenden Clubs einer begleitenden Studie gehören unter anderem das RSO.Berlin, Tresor und OHM sowie Renate und Else.

Mental Health in Clubs steht hier zum freien Download zur Verfügung.

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