Left Bank: Techno-Club in Tbilissi kämpft um Überleben

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Der renommierte Club Left Bank in Tbilissi hat eine Spendenaktion gestartet, mit der 30.000 Euro gesammelt werden sollen, um inmitten der politischen Unruhen in Georgien zu überleben. Seit zwei Wochen gehen Tausende Georgier:innen auf die Straße, um gegen die Aussetzung der EU-Beitrittsverhandlungen zu protestieren. Sie fordern Neuwahlen und die Wiederaufnahme der Gespräche mit der Europäischen Union.

In einer gemeinsamen Erklärung mit Bassiani, KHIDI und anderen Kulturstätten in Tbilissi wirft das Left Bank der Regierung vor, den Willen des georgischen Volkes zu ignorieren. „Die illegitime Regierung hat den Wunsch des Volkes, Teil der europäischen Familie zu werden, offen abgelehnt”, heißt es darin.

Das Team des Left Bank hat den Betrieb eingestellt, um sich mit den Protestierenden zu solidarisieren. „Staatlich unterstützte Gewalt und Massenverhaftungen bedrohen unsere Gesellschaft. Kulturräume, kleine Unternehmen, Lehrer:innen und im Theater Arbeitende setzen ihre Existenz aufs Spiel, um gegen dieses Unrecht zu kämpfen”, erklärt es. „Wir bitten nun um Hilfe, weil unsere Ressourcen erschöpft sind und unser Überleben auf der Kippe steht”.

Die Spenden sollen nicht nur den Club retten, sondern auch andere von der Krise betroffene Kulturräume und Menschen unterstützen. „Jede Unterstützung zählt, sei es durch Spenden, das Teilen unserer Kampagne oder das Bewusstmachen der Krise in Georgien”, so das Team.

Letztes Jahr erweiterte Left Bank sein Angebot mit dem Treffpunkt Space One, der als Plattenladen, Buchhandlung und Café betrieben wird. Das Kulturlokal gilt als wichtiger Raum für die örtliche Musikszene und politischen Aktivismus.

Wer den Club unterstützen möchte, kann dies über GoFundMe oder PayPal tun.

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