„Damals ist mir nie aufgefallen, dass wir Mädchen diejenigen waren, die zur Musik tanzen, und Jungs diejenigen waren, die die Musik machen“, sagt Judith van Waterkant. (Sämtliche Illustrationen: Dominika Huber)

GROOVE-Autorin Lea Schröder ist wie Judith van Waterkant Mitglied des Leipziger Netzwerks fem*vak und hat van Waterkant im Winter 2020/2021 bei Online-Plena kennengelernt. Im Frühling haben sie sich zu einem sechsstündigen Realtalk über Sexismus in der Clubszene getroffen. Diese Begegnung hat Schröder zu einer Reihe von drei Artikeln (Teil 1, Teil 2, Teil 3) verarbeitet, die im vergangenen Herbst erschienen sind sind. Nun hat die Autorin ihren umfangreichen Essay als dreiteiligen Podcast produziert und selbst eingesprochen. Neben ihrer Stimme sind Judith van Waterkant, Nastassja von der Weiden, Noé Lilu, Sylvia Schröder, Florian Drechsler, Malte Scheibert, Roy Lattauschke, Mário Danneberg, Simon Jona, Justin Steinberg, Caro Berg, Alia Radebach, Norbert Schröder, Jona Zhitia, Toni Nowak und Louisa Mennerich zu hören. Die Musik stammt von Carlotta Jacobi.


Inwiefern beeinträchtigt Sexismus den Berufsalltag von weiblichen und weiblich gelesenen Künstler*innen in der Clubszene? Dieser Frage geht die Autorin gemeinsam Judith van Waterkant im ersten Teil von „Das Patriarchat hat Gästeliste” nach.

Im zweiten Teil gibt Judith van Waterkant einen Einblick in ihre Erfahrungen als Aktivistin.

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Hilfetelefon für Unterstützung, Beratung und Weitervermittlung bei jeder Form der Gewalt gegen FLINTA*, für Betroffene und Unterstützende: 08000 116 016
Bundesweite Hilfe und Beratung vor Ort auf frauen-gegen-gewalt.de
Bundesweite Fachberatungsstellen und Selbsthilfegruppen für queere Menschen auf regenbogenportal.de
Beratungsstelle für Betroffene digitaler Gewalt auf hateaid.org


Was können wir tun, um patriarchale Missstände in der Clubszene zu überwinden und einer gleichgestellten Gesellschaft näherzukommen? Dieser Frage gehen Lea Schröder und Judith van Waterkant im dritten Teil von „Das Patriarchat hat Gästeliste” nach.

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Das Quellendokument für alle drei Teile findet ihr hier.

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