Nina Kraviz und Radio Slave auf einer Party in Athen (2013) (Foto: Presse)

Am 17. Februar steht die 150. Katalognummer von Rekids an, dem Label von Matt Edwards alias Radio Slave. Rekids liefert seit bald 14 Jahren einen stetig hohen Output an House und hat sich so auf einen fortwährenden Höhenflug begeben, der kein Ende nehmen will. Dabei mag der Erfolg des Labels unter anderem darin begründet liegen, dass Edwards den dort beiheimateten Produzent*innen seit jeher ein Platform bietet, um sich frei zu entfalten. So auch einigen damals noch unbekannten, aber vielversprechenden Künstlern wie Spencer Parker, der eine seiner ersten Schöpfungen bei dem Label unterbrachte. Übrigens: Auch Nina Kraviz veröffentlichte 2012 ihr erstes und bis heute einziges Album auf dem Imprint, nachdem sie dort bereits 2009 mit ihrer EP Pain In The Ass in Erscheinung getreten war.

Der Titeltrack dieser EP findet sich, neben weiteren Tech-House-Krachern von Gus Gus, Soulphiction oder Sasha Dive, auch in Edwards’ Charts vom Januar 2010 wieder. Insgesamt strotzen seine damaligen Favoriten sowieso nur so vom Sound des minimalistisch punktierten Sechzehntels, dem der Brite bis heute eng verbunden ist. Dabei tanzt der Track von Hunee noch am meisten aus der Reihe.

Weitere Charts aus dem Januar 2010 findet ihr in der Groove Ausgabe 122 oder in unserem Heft-Archiv.

10. Gus Gus – Thin Ice (Wareika Remix)

9. Hunee – Amiadar

8. Ane Brun – Sleeping By The River Fry (Jerome Syndenham Remix)

Dieser Track wurde unserer Ansicht nach bis heute nicht veröffentlicht.

7. Soulphiction – Who To Call

6.  Sasha Dive – Black Pantha (Don Melon Remix)

5. Nina Kraviz – Pain In The Ass

4. Monty Luke – Art, Love & War

3. Cabin Fever – The Morning Song

2. Guti – leuuuu

Der Track erschien 2009 auf Desolat. Hier geht’s zur Veröffentlichung auf Discogs.

1. Dubfire – Rabid (Radio Slave Remix)