Foto: Unbekannt (Luke Slater)

Eigentlich sind zehn Jahre eine ziemlich lange Zeitspanne, in der musikalische Trends aufkommen, in der Mottenkiste verschwinden und sogar wiederbelebt werden können. In Luke Slaters Karriere hingegen, die ein beispielloses Techno-Kontinuum darstellt, spielen Moden kaum eine Rolle. Was der Brite vor einer Dekade auflegte, passt stilistisch in frühere wie spätere Schaffensphasen, das Hauptkriterium bleibt Qualität. Das untermauern auch die Erscheinungsdaten der einzelnen Tracks. Musik aus den Neunzigern wechselt sich mit damals aktuellen Stücken ab. Den Anfang in Slaters Charts From The Past macht sein britischer Kollege Ø [Phase] mit dem – Überraschung – technoiden „Ryder’s Return“. Introverts „Lemon Days“ lässt an siebter Stelle aufhorchen: Tech-House, der sich gemächlich bis zur Ziellinie robbt, hätte man eher nicht erwartet. Jeroen Search und Ritzi Lee, Regis und Slater als Planetary Assault Systems höchstselbst normalisieren die Verhältnisse anschließend wieder. Auf Platz drei wartet mit „Burning Spear“ ein Underground Resistance-Release, der das Ranking mit unorthodoxen Beat-Patterns auflockert. Ganz oben thronen mit Reeko und Trolley Route aka Oscar Mulero zwei Spanier, deren dubbiger, trotzdem zügiger Techno Slater vollends zu überzeugen wusste.

10. Ø [Phase] – Ryder’s Return

9. Hertz – New Life – Part 3

8. Brian Sanhaji – A Simple Thing

7. Introvert – Lemon Days

6. Jeroen Search & Ritzi Lee – Universalis EP

5. Regis – Purification

4. Planetary Assault Systems – Mod

3. Mad Mike & The Trinity – Burning Spear

2. Planetary Assault Systems – Voodoo

1. Reeko & Trolley Route – La Conjura De Los Necios

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