Foto: 7daysisaweeken (Gewölbe Köln)

Auch 2018 findet die Telekom Electronic Beats Clubnight wieder statt – an zehn der spannendsten Feier-Orte in ganz Deutschland. Wir sprachen mit Jakob Thoene, mitverantwortlich für die Clubnights, über die Clubtour und die neue deutschsprachige Podcast-Serie zum Thema Nachtleben, die er im Wechsel mit Gesine Kühne hostet.

 


 

Seit letztem Jahr findet die Telekom Electronic Beats Clubnight-Serie statt. In wieweit stellen die Clubnights eine Ergänzung zu den Electronic Beats-Festivals dar?
Die Telekom Electronic Beats Clubnights sind über ganz Deutschland verteilt. Da die Festivals sich immer auf eine Stadt konzentrieren und einmal im Jahr stattfinden, wollen wir einfach mehr Veranstaltungen an mehreren Orten im Jahr machen. Außerdem wollen wir wieder dahin zurück, wo es bei uns allen angefangen hat: In den Club!

Was ist das Konzept der Clubnights? Wie unterscheiden sie sich von den regulären Partys in den jeweiligen Clubs?
Im Prinzip wollen wir mit den jeweiligen Clubs bzw. Veranstaltern die Abende so gestalten, dass es Konstellationen gibt, die sonst dort nicht möglich wären. Entweder weil der Künstler so groß ist und das in einem kleineren Club sonst nicht möglich ist oder weil man in dieser Region etwas Neues bzw. außergewöhnliches ausprobieren möchte. Club ist der Inbegriff des Miteinanders, hier findet Erleben, was verbindet statt. Der Club um die Ecke ist der erste Kontaktpunt für Gleichgesinnte, hier bilden sich Communities, die sich zu Themen austauschen und Dinge und auch Geschichten miteinander teilen.

Das Line-Up ist eine Mischung aus nationalen und internationalen Künstlern, aus Newcomer wie etwa Sedef Adasi und etablierte Stars wie Luke Slater. Nach welchen Kriterien sucht Ihr die DJs und Liveacts aus?
Es soll eine stetige Verbindung zwischen größeren und lokalen Acts geben. Ein Line-Up, das nur aus Headlinern besteht, funktioniert meiner Ansicht nach nicht so gut wie eine runde Mischung samt Resident. Er kennt seine Stamm-Gäste gut und ist sozusagen der rote Faden, die vertraute Konstante bei allen Veranstaltungen. Außerdem wollen wir lokale Acts zunehmend in den Fokus setzen, da sie meist eine Menge zur örtlichen Clubkultur beitragen und dort unzählige schöne Geschichten verborgen sind.

Für die Clubnights geht ihr in zehn deutsche Clubs wie Institut für Zukunft (Leipzig), Blitz (München) und PAL (Hamburg). Welche Clubs sind dieses Jahr hinzugekommen? Nach welchen Kriterien sucht Ihr die Clubs aus?
Neu dazugekommen ist die Veranstaltung True in der Oma Doris in Dortmund, das Suxul in Ingolstadt und das Studio in Essen mit der The Third Room Crew. Außerdem haben wir neue Off Locations wie beispielsweise den Landschaftspark Duisburg und den Zeche Zollverein in Essen. Bei der Auswahl geht es primär um ein Kollektiv, das in der Region tatkräftig das lokale Nachtleben mitgestaltet. Zudem muss es natürlich musikalisch in gewisser Weise zu Electronic Beats passen.

Gibt es Clubnights auf die Du Dich dieses Jahr besonders freust?
Fast jede Veranstaltung hat für mich persönlich etwas, sodass ich überall gerne dabei wäre. Eine Clubnight, die ein bisschen für mich heraussticht, ist sicherlich der Auftritt von Luke Slater im PAL am 14. April, da er in meinen Augen einen Legenden-Status hat und ich sehr glücklich darüber bin, ihn in unserem Programm wiederzufinden. Ein weiteres Highlight, ebenfalls am 14. April, ist die Clubnight im Suxul mit Dr. Rubinstein. Im kleinen Club entsteht dort bestimmt eine mächtige Energie! Ich muss mal schauen, wie ich mich an diesem Tag zweiteilen kann…

Seit Mitte März ist der Electronic Beats-Podcast am Start. Worum gehts dabei?
Der Telekom Electronic Beats Podcast behandelt viele Themen rund um das Nachtleben. Die Journalistin Gesine Kühne und ich befragen dabei Protagonistinnen und Protagonisten aus der Vergangenheit und aus dem hier und jetzt und sprechen mit ihnen über die Entwicklung der Clubkultur, über das Älterwerden in der Clubszene – bis hin zu Themen wie Drogenkonsum oder Belästigung und Grenzen beim Ausgehen.

Anders als die Telekom Electronic Beats Seite wird der Podcast in deutscher Sprache moderiert? Warum?
Wir haben eine englische Website, weil Electronic Beats ein globales Programm ist. Texte auf Englisch zu lesen ist für unsere Zielgruppe ein leichtes bzw. das ist so bereits gewohnt. Mit dem gesprochenen Wort verhält es sich jedoch anders, dieses in einer Fremdsprache zu erfassen ist schwieriger, daher haben wir uns für eine deutsche Version des Podcast entschieden. Deutschland war schon immer eine bedeutsame Region für uns, hier gab es auch die ersten Aktivitäten – beginnend vor 18 Jahren. Deutschland ist zudem prägend im Bereich Clubkultur und Nachtleben, daher haben wir hier thematische Schwerpunkte wie die Clubnights und den begleitenden Podcast.

Worum geht es in den ersten Folgen des Podcasts geben?
Gäste der ersten Talk-Sessions im Podcast sind DJ Hell und sein Kollege Westbam – die, wie nur wenige Artists, die deutsche Clubkultur von Anfang bis jetzt erlebt und geprägt haben. Ebenso wie DJ Sarah Farina und Johanna Grabsch, Kuratorin des CTM Berlin Festivals.


Stream: DJ Hell – Clubkultur #1

Wir verlosen 2×2 Gästelistenplätze für die Telekom Electronics Beats Clubnight in der Galerie Kurzweil in Darmstadt mit Sailor & I und Thomas Hamann! Schickt uns zur Teilnahme am Gewinnspiel bitte bis spätestens Mittwoch, den 26. April 2018 eine Mail mit dem Betreff Clubnight Kurzweil an gewinnen@groove.de!

Clubnight Termine
31. März 2018 Blitz in München
mit Sedef Adasi, Glaskin, La Staab

14. April 2018 Egomaschine in Ingolstadt
mit Dr Rubinstein, SNC, Voe

14. April 2018 PAL in Hamburg
mit Luke Slater, Faerber, Harre

28. April 2018 Galerie Kurzweil in Darmstadt
mit Sailor & I, Thomas Hamann

electronicbeats.net

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