Discrete Circuit

Groove Podcast 55

Photo: Presse (Discrete Circuit)

„Es kam schon überraschend, dass ein Track soviel ausmacht“, gibt Andreas Horn in Hinsicht auf „Incursion“ zu. Der Compilation-Beitrag zu DVS1s Label Mistress hob ihn schlagartig ins Bewusstsein der hiesigen Techno-Szene. Dabei ist der junge Produzent und DJ schon seit einiger Zeit dabei und dazu noch mehr als nur unter seinem Discrete Circuit-Pseudonym unterwegs. Unter dem hat er uns allerdings einen atmosphärischen Techno-Mix aufgenommen, der zwar sanft anfängt, bald aber ans Eingemachte geht.

 


 

Deine nächsten Releases finden sich auch in bester Gesellschaft: Die EP Redial erscheint auf Mark Brooms Label Beard Man und überdies hast du einen Track zur Wolfskuil-Compilation Secret Weapons 1 beigesteuert. Wie kam das jeweils zustande?
Bei Beardman war es ehrlich gesagt ganz einfach, Mark Broom und ich kannten uns von einer Away Party schon und sind darüber hinaus im regen Austausch über so ziemlich alles.
Als wir uns dann beim ADE gesehen haben meinte er einfach beiläufig im Auto zur Venue, wo er gespielt hatte, er fände die drei Tracks ziemlich gut zusammen und er wolle eine EP machen.
Und bei Darko war es ähnlich, ich hätte ihm Musik geschickt, nach einer Weile hatte er mir zurückgeschrieben und gesagt er fängt eine neue Serie an die Secret Weapons heißt.
So kam es das Gamma Decay dann darauf seinen Platz gefunden hat.

Neben deinen Techno-Produktionen als Discrete Circuit produzierst du auch mit dem Away Soundsystem House und schmeißt Partys, bei denen auch mal Moodymann den Stargast gibt. Warum trennst du so strikt zwischen beidem?
Ich würde nicht sagen ich trenne das so strickt, aber ich finde beide Sachen stehen beide für sich selbst.
Away Soundsystem ist wie das Label aus der Party heraus geboren, Christian (Vance) und ich wollten einfach der Musik, die wir mögen und die wir gemeinsam machen, welche nicht zu unseren Solo-Projekten, passt eine Plattform geben.

Als DJ bist du sowohl mit deinen Away-Partys als auch als Discrete Circuit häufig im ://about:blank in Berlin zu erleben. Was verbindet dich mit dem Club?
Das Blank und mich verbindet in erster Linie die Liebe zu guter Musik. Da waren wir von Anfang an auf einer Wellenlänge und über die zwei Jahre hinweg ist es ein tolles Zuhause für unsere Partys geworden, speziell im Sommer mit dem wundervollen Garten.

Wie hast du die Stücke für deinen Mix ausgesucht? Hattest du ein bestimmtes Konzept im Kopf?
Ich bin erstmal mit keinem wirklichen Konzept an die Sache gegangen, ich werfe immer erstmal alles, was mir gefällt, zusammen und spiele damit herum und nach den ersten Versuchen kristallisiert sich dann heraus, wohin ich möchte.

Wo und wie hast du den Mix aufgenommen?
Den Mix habe ich zuhause aufgenommen. Da ich diesmal keine CDJ’s zur Verfügung hatte, habe ich es mit Traktor versucht. Ich denke aber, es ist ganz gut gelungen!

Wo bist du das nächste Mal selbst an den Decks zu erleben?
Das nächste mal ist in Tel Aviv, Israel, nächste Woche, wo ich zum Independence Day (11. Mai) mit Move D spiele.

 


Download (MP3, 320 kBit/s, 63:09 Min., 148 MB)

01. No. Inc – Run DmT
02. No. Inc – Atomic Phonic
03. Fear Ratio – GBA
04. Surgeon – Search
05. Trevino – Hum Drum
06. Discrete Circuit – Recursive Decent (Mark Broom Edit)
07. Mark Broom – 66
08. Exit Safe Mode – Catalyst
09. Discrete Circuit – Compiler
10. Orlando Voorn – Gain Upwards (Rod Remix)
11. C8XK – B1
12. NoizyKnobs – Radon
13. Inland – Footstone
14. Nettling – Cycle
15. Etapp Kyle – Nolah
16. Area Forty One – Orbiting
17. ASOK – 6800