Ninja Tune: Label von US-Musikverlag Concord übernommen

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Der amerikanische Musikverlag-Gigant Concord übernimmt das Londoner Independent-Label Ninja Tune. Concord betreibt Musiklabels, einen Musikverlag und ein Unternehmen für Theaterlizenzen. Die 1973 gegründete Firma verwaltet Lizenzen von 1,3 Millionen Songs, Filmen, Theaterstücken und weiteren Kulturprodukten von etwa 125.000 vertretenen Künstler:innen. Niederlassungen der Firma verteilen sich auf drei Kontinente.

 „Die Partnerschaft mit Concord stellt sicher, dass die Kultur und das Ethos, die das Label so einzigartig machen, erhalten bleiben, während gleichzeitig die Ninja-Energie und Innovationskraft weiterentwickelt werden”, sagen die Gründer des Labels Coldcut. Zum Katalog gehören Künstler:innen wie ODESZA, Bonobo oder Peggy Gou.

Ninja Tune ist ein unabhängiges Plattenlabel, das 1990 von Matt Black and Jonathan More gegründet wurde. In den Achtzigern gehörten sie zu den Pionieren der aufkommenden Hip-Hop-, B-Boy- und Elektronik-Szene. Angefangen im Underground, den sie zum Mainstream machten, haben sie sich weltweit etabliert und wurden für mehrere relevante Preise in der Musikbranche nominiert.

In einer Zeit, in der die großen Labels kleinere, auch nischige Labels übernehmen, sind Neuigkeiten wie diese keine Überraschung. Dennoch markiert dies einen wichtigen Schritt im Musikmarkt, der auch hierzulande spürbare Konsequenzen haben könnte. Concord und die Universal Music Group (UMG) unterhalten eine langjährige Partnerschaft. UMG gehört neben der Warner Music Group und Sony Music Entertainment zu den drei großen Playern in der Musikindustrie.

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