The Infinite Now: Berlin Atonal und Unsound kündigen gemeinsames Festival an

—

Mit The Infinite Now kehren Berlin Atonal und Unsound zurück ins Kraftwerk Berlin. Am 16. und 17. Mai läuft das 30‑stündige Nonstop-Format, das im November 2025 Premiere feierte, erneut und bietet über 20 Künstler:innen Raum für Langzeit-Interventionen und performative Präsenzformen.

Statt klassischer Festivallogik entsteht eine Situation, in der Klang, Gespräch, Ruhe und Aufmerksamkeit nebeneinander existieren dürfen. Publikum und Künstler:innen teilen denselben offenen Raum, der Bühne und soziale Zone zugleich ist – mit minimaler Trennung, subtiler Licht- und Klanggestaltung und Bereichen zum Hören, Schlafen oder Entspannen.

Referenzen wie La Monte Youngs Dream House oder die Übernachtkonzerte der Fluxus-Bewegung fließen in das Event-Konzept ein, ebenso wie die Logik von The Long Now, ein Marathon-Format, das Berlin Atonal 2019 im Rahmen der Berliner Festspiele / Maerzmusik veranstaltete.

Wer bei The Infinite Now im Kraftwerk auftritt, ist noch nicht bekannt. Die ersten zehn Künstler:innen wollen die Veranstalter:innen bis Mitte März veröffentlichen. Die nächste reguläre Ausgabe von Berlin Atonal findet im August 2027 statt. Das Flaggschiff-Festival Unsound wird Anfang Oktober 2026 in Polen veranstaltet, parallel zu Events in Adelaide, New York und London.

Tickets für das Event im Kraftwerk mit Wiedereintritt über die gesamte 30-Stunden-Dauer sind hier zum Preis von 107 Euro erhältlich. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von der Kulturstiftung des Bundes und der Polnischen Nationalstiftung.

Der Flyer für The Infinite Now
Der Flyer für The Infinite Now

News

Weiterlesen

Knaack-Neubau im Berliner Prenzlauer Berg: Bauvorbescheid abgelehnt

Der Zeitplan für die Wiedereröffnung des Knaack-Klubs gerät ins Wanken – ein abgelehnter Bescheid wirft die Pläne zurück.

Knaack-Neubau im Berliner Prenzlauer Berg: Bauvorbescheid abgelehnt

Der Zeitplan für die Wiedereröffnung des Knaack-Klubs gerät ins Wanken – ein abgelehnter Bescheid wirft die Pläne zurück.

„Mehr als feiern”: ARD Kultur sammelt Liebeserklärungen an Clubs

Mit der Mitmachaktion „Mehr als feiern – Deine Liebeserklärung an den Club" ruft ARD Kultur Menschen in ganz Deutschland dazu auf, ihre persönlichen Clubgeschichten...

Drogenlabor Nauen: Prozess hat in Potsdam begonnen

Vor dem Landgericht Potsdam hat der Prozess gegen zwei Männer begonnen. „Den beiden Angeklagten im Alter von 54 und 42 Jahren wird vorgeworfen, als...

Einbruch bei Pleasure Patterns: Berlins erster lesbisch geführter Plattenladen braucht eure Unterstützung

Das Geschäft mit integriertem Café ist auch ein Community-Hub, es dient auch als Bühne für DJ-Showcases und organisiert Pop-ups in Bars und Clubs.

„Die Spur”: ZDF-Doku nimmt sich Hardtechno-Missbrauchsvorwürfen an

Der Callout von Bradnolimit hat die Hardtechno-Szene aufgewühlt. Nun ist es dem ZDF gelungen, den Whistleblower auf Ibiza zu treffen.

Rote Sonne: Betreiber wegen Duldung von Drogenkonsum verurteilt

Das Urteil im Fall Rote Sonne dürfte „Modellcharakter in der Münchner Clubszene” haben, findet der zuständige Staatsanwalt.

Vector Lovers: Britischer IDM- und Synthpop-Act verstorben

Martin Wheeler alias Vector Lovers ist tot. Er verband Drexciyas Electro und den Synthpop von Depeche Mode zu einem nostalgischen Sound, der sentimental, aber nie kitschig war. Unser Nachruf erzählt von einem Leben zwischen Musik und Computerspielen, die er schon als 14-Jähriger programmierte.

Marcel Dettmann: Erstes Album in vier Jahren angekündigt

Der Berghain-Resident kündigt ein Album an, bei dem er seine Depeche-Mode-, The-Cure- und Front-242-Prägung expliziter verarbeitet als bisher.

Berlin-Friedrichshain: Drogendeal führt Polizei zu 2,7 Kilogramm Kokain und rund 900 Gramm Ecstasy

Mehr oder weniger zufällig gerieten die Beamt:innen an eine Truppe von 18- bis 21-jährigen, bei denen sie beachtliche Mengen von Drogen vorfanden.

„Mehr als feiern”: ARD Kultur sammelt Liebeserklärungen an Clubs

Mit der Mitmachaktion „Mehr als feiern – Deine Liebeserklärung an den Club" ruft ARD Kultur Menschen in ganz Deutschland dazu auf, ihre persönlichen Clubgeschichten...
„Das Labor selbst war kein wissenschaftliches Labor. ... Da werden keine Standards eingehalten, wie man das zum Beispiel an der Uni sieht, mit Reagenzgläsern und so weiter”, sagt Ermittler Henner Grote im GROOVE-Interview (Foto: Chemikalien werden abtransportiert (Foto: Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg)

Drogenlabor Nauen: Prozess hat in Potsdam begonnen

Vor dem Landgericht Potsdam hat der Prozess gegen zwei Männer begonnen. „Den beiden Angeklagten im Alter von 54 und 42 Jahren wird vorgeworfen, als...

Einbruch bei Pleasure Patterns: Berlins erster lesbisch geführter Plattenladen braucht eure Unterstützung

Das Geschäft mit integriertem Café ist auch ein Community-Hub, es dient auch als Bühne für DJ-Showcases und organisiert Pop-ups in Bars und Clubs.
Das Aufmacher-Motiv der betreffenden Folge (Grafik: ZDF)

„Die Spur”: ZDF-Doku nimmt sich Hardtechno-Missbrauchsvorwürfen an

Der Callout von Bradnolimit hat die Hardtechno-Szene aufgewühlt. Nun ist es dem ZDF gelungen, den Whistleblower auf Ibiza zu treffen.
Die Rote Sonne in München (Foto: Presse)

Rote Sonne: Betreiber wegen Duldung von Drogenkonsum verurteilt

Das Urteil im Fall Rote Sonne dürfte „Modellcharakter in der Münchner Clubszene” haben, findet der zuständige Staatsanwalt.

Vector Lovers: Britischer IDM- und Synthpop-Act verstorben

Martin Wheeler alias Vector Lovers ist tot. Er verband Drexciyas Electro und den Synthpop von Depeche Mode zu einem nostalgischen Sound, der sentimental, aber nie kitschig war. Unser Nachruf erzählt von einem Leben zwischen Musik und Computerspielen, die er schon als 14-Jähriger programmierte.

Marcel Dettmann: Erstes Album in vier Jahren angekündigt

Der Berghain-Resident kündigt ein Album an, bei dem er seine Depeche-Mode-, The-Cure- und Front-242-Prägung expliziter verarbeitet als bisher.

Berlin-Friedrichshain: Drogendeal führt Polizei zu 2,7 Kilogramm Kokain und rund 900 Gramm Ecstasy

Mehr oder weniger zufällig gerieten die Beamt:innen an eine Truppe von 18- bis 21-jährigen, bei denen sie beachtliche Mengen von Drogen vorfanden.