Offenbar mehr oder weniger zufällig konnten am vergangenen Freitag Einsatzkräfte der Berliner Polizei im Bezirk Friedrichshain 2,7 Kilogramm Kokain, rund 900 Gramm Ecstasy sowie MDMA, Ketamin und Haschisch sicherstellen. Einsatzkräfte der 13. und 14. Einsatzhundertschaft hatten offenbar zufällig eine Drogenübergabe beobachtet.
Beamt:innen in ziviler Kleidung überprüften daraufhin in der Jessnerstraße zwei Personen. Bei der 31-Jährigen entdeckten die Einsatzkräfte augenscheinlich Kokain. „Bei dem 21-jährigen Mann wurden ein vierstelliger Bargeldbetrag sowie ein Autoschlüssel gefunden; dieser konnte einem im unmittelbaren Nahbereich abgestellten Fahrzeug zugeordnet werden“, heißt es im Polizeibericht.
Ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss wurde schnell beschafft, die Einsatzkräfte stellten in dem Pkw „eine nicht geringe Menge“ Kokain in einem versteckten Fach sowie mehrere Smartphones sicher. Anschließend erfolgte die Durchsuchung der Wohnanschrift des Tatverdächtigen.

Dort wurden weitere Betäubungsmittel beschlagnahmt. Die Beamt:innen trafen dort eine 18-Jährige an. In ihrer Tasche wurden ebenfalls augenscheinlich verschiedene Betäubungsmittel sowie ein vierstelliger Geldbetrag sichergestellt. Die Einsatzkräfte erwirkten auch einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnanschrift der 18-Jährigen.
Dort trafen sie zwei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren an und stießen „in der gesamten Wohnung auf eine nicht geringe Menge diverser Betäubungsmittel”. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte „2,7 Kilogramm Kokain, rund 900 Gramm Ecstasy sowie MDMA, Ketamin und Haschisch, eine scharfe Schusswaffe mit Munition, zwei Schutzwestenhüllen mit Polizei-Hoheitsabzeichen, ein Messer, 6.000 Euro Bargeld sowie umfangreiches Verpackungsmaterial” sicher.
Die vier Tatverdächtigen kamen nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen hat das LKA übernommen.










