Innsbruck Club Commission: Vertretung des Tiroler Nachtlebens gibt auf

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Die Innsbruck Club Commission (ICC) stellt ihre Arbeit ein – aus Mangel an finanzieller und politischer Unterstützung.

Die ICC beendet nach sieben Jahren ihren Einsatz für die Nachtkultur in Innsbruck und Tirol. Seit ihrer Gründung 2018 setzen sich die größtenteils ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen für die Förderung der lokalen Clubszene und die Vertretung ihrer Interessen ein. Fehlende staatliche Förderungen und Unterstützung führen nun zum Ende der Kulturinitiative.

„Trotz mehrfacher Versuche, eine institutionelle Förderung bei Stadt und Land für unsere Arbeit zu erhalten, blieben politische Anerkennung und nachhaltige Finanzierung aus”, erklärt die ICC auf Instagram. „Eine faire Bezahlung für kontinuierliche, professionelle Nachtkulturarbeit wurde weder gewährt noch als notwendig angesehen. Das wurde uns insbesondere bewusst, als wir sogar öffentlich kritisiert worden sind, als wir lediglich eine (!) bezahlte Stelle schaffen wollten”, heißt es weiter.

„Die Club- und Veranstaltungsszene in Innsbruck und Tirol ist in den letzten Jahren durch eine zunehmende Zahl an Clubschließungen geprägt”, heißt es in der Meldung. „Eine strukturierte Interessenvertretung wäre aus Sicht der ICC daher dringender denn je. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen ist eine Weiterführung der Arbeit jedoch nicht mehr möglich”, erklärt die ICC ihr Ende.

Zu den wichtigsten Projekten und Maßnahmen der ICC zählten unter anderem die Awareness-Kampagne „Luisa ist hier”, das K.O.-Tropfen-Präventionsprojekt „NO!K.O.”, die Clubkulturkonferenz „nacht:leben”, der „Tag der offenen Clubs”, die Broschüre „Safer Nightlife”, regelmäßige Roundtables sowie die Erhebung und Visualisierung von Daten zur Nachtökonomie.

Zu den kontinuierlichen Aufgaben der ICC gehörten Lobbyarbeit und Pressearbeit, ferner war man als Beratungsstelle für Akteur:innen der Szene ansprechbar.

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