Der Braunschweiger Laut Klub steht vor einer massiven finanziellen Krise und bittet die Öffentlichkeit um Hilfe. Wie in einem Statement auf Instagram erläutert, benötigt der etablierte Club rund 120.000 Euro, um die Existenz der Venue zu sichern und dringend notwendige Umbauten zu stemmen.
Hintergrund des Aufrufs durch den Trägerverein Kuk-BS sind vor allem die hohen Kosten für notwendige Baumaßnahmen: Rund 70.000 Euro werden allein für eine neue Lüftungsanlage fällig, weitere 50.000 Euro fließen in den Brandschutz. Diese Summen kann der gemeinnützige Verein aus dem laufenden Betrieb nicht stemmen . Zwar hat die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz bereits 25.000 Euro zugesagt und auch Gäst:innen haben bereits knapp 32.000 Euro gespendet, doch fast die Hälfte der benötigten Summe in Höhe von 60.000 Euro ist jedoch weiter offen.

Als Gründe für die prekäre Lage nennt der Club die gestiegenen Betriebskosten, rückläufige Besucherzahlen sowie verändertes Ausgehverhalten. Der Laut Klub, der seit 13 Jahren als feste Anlaufstelle für elektronische Musik und Nachwuchsförderung in der Region dient, fordert neben akuten Spenden auch ein Umdenken und stärkere politische Unterstützung für die lokale Clubkultur, bevor weitere Räume unwiederbringlich verschwinden.
Als Gründe für die prekäre Lage nennt der Club die gestiegenen Betriebskosten, rückläufige Besucherzahlen sowie verändertes Ausgehverhalten.
Der Laut Klub existiert seit etwa 2012. Fünf junge DJs gründeten ihn in einer leerstehenden Immobilie der Ardagh-Group. Als die Verantwortlichen der Ardagh-Group dort nachsahen, entdeckten sie den Club. Seit 2014 wird er mit einem ordentlichen Mietvertrag und unter dem Dach des KuK-BS offiziell betrieben. Mit einer Kapazität von rund 300 Personen und zwei Floors ist ein eher kleiner Club, der sich musikalisch in der letzten Zeit auf Techno und Groove konzentriert.







